HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Mit Stürmer Mark Ledlin kann der Herner EV kurzfristig einen weiteren Förderlizenzspieler für sich gewinnen. Der 21-jährige, geboren in Garmisch-Partenkirchen, sollte in dieser Saison bei den Kassel Huskies in der DEL2 spielen, ging dann aber doch aus persönlichen Gründen in seine kanadische Heimat Vancouver zu seiner Familie zurück um dort ein Studium zu beginnen. Aber mittlerweile fehlt ihm der Eishockeysport, den er zuhause nur in einer Hochschulmannschaft betrieben hat und ist wieder bei den Huskies. Sein begonnenes Studium will er online fortsetzen. Um schnell wieder den Anschluss zu finden wird er nun beim HEV Spielpraxis bekommen. In der letzten Saison spielte er mit einer Förderlizenz für die Hannover Indians und wurde zum Rookie des Jahres in der Oberliga Nord gewählt. Vorher stürmte er im Nachwuchs des SC Riessersee und zwei Spielzeiten im DNL-Team der Eisbären Berlin Juniors. Sein Vater Fred Ledlin spielte in den 80er und 90er Jahren u.a. bei den Adler Mannheim in der DEL und viele Jahre in Bad Tölz in der 2. Liga. Da seine Mutter eine Deutsche ist und Mark Ledlin in Garmisch geboren wurde, besitzt er einen deutschen Pass.

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Wenn der Herner EV am Freitagabend ab 20 Uhr in Braunlage bei den Harzer Falken antritt, dann ist es für das Team von Danny Albrecht der einzige Oberliga-Auftritt am kommenden Wochenende. Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten spielfrei, bevor es dann in der nächsten Woche mit zwei weiteren Auswärtsspielen in Leipzig (Mittwoch, 6. Februar 2019 – Achtung: geänderte Anfangszeit 19 Uhr!) und Essen (Freitag, 8. Februar 2019 – 20 Uhr) weiter geht. Das nächste Heimspiel bestreitet der HEV dann am Sonntag, dem 10. Februar 2019 um 18:30 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena gegen Preussen Berlin.

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Am Wochenende begann das letzte Viertel der Hauptrunde in der Oberliga Nord. Bis zum 3. März 2019 stehen nun noch 12 Spieltage auf dem Programm, darunter zwei Mittwochstermine, bevor dann feststeht welche Vereine sich auf welchen Rängen direkt in die Playoffs einziehen können (Plätze 1 bis 6), wer in die Pre-Playoffs muss (Plätze 7 bis 10) und für wen die Saison bereits Anfang März beendet ist. Noch sind alle Fragen ohne definitive Antwort und man kann davon ausgehen dass noch viele spannende Spiele bei der ausgeglichenen Liga zu erwarten sind.

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In einer ausgesprochen fairen Partie ohne eine einzige Strafzeit kommt der Herner EV am frühen Sonntagabend in Hamburg bei den Crocodiles zu einem 3:1-Auswärtssieg und holt sich damit am Wochenende mit zwei Arbeitssiegen wichtige sechs Punkte in der Oberliga Nord. „Ich bin glücklich über die drei Punkte, aber nicht über das Spiel. Wir haben zu viel außen herum gespielt und zu wenig aufs gegnerische Tor gebracht. Außerdem haben wir das Körperspiel vergessen um den Gegner mit den wenigen Spielern mürbe zu machen. Wir wussten dass es nicht einfach wird gegen den Mini-Kader der Crocodiles. Deshalb geht auch ein Kompliment an den Gegner dafür dass sie so super gekämpft haben“ meinte HEV Coach hinterher. Sein Hamburger Kollege Jacek Plachta zollte seinem Team großen Respekt für ihren Kampf, die Leidenschaft und den Charakter. Dem kann man sich auch aus Herner Sicht vorgehaltlos anschließen.

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Hauptsache gewonnen und wichtige drei Punkte geholt – so lautet das Fazit nach dem 3:2 des Herner EV am Freitagabend zuhause in der Hannibal-Arena gegen die Rostock Piranhas. Es war ein Arbeitssieg um den bis zum Abpfiff gezittert werden musste. Immerhin konnten mit den drei Punkten die Crocodiles Hamburg (der Auswärtsgegner des HEV am Sonntag) in der Tabelle überholt werden. Aber das Team von Danny Albrecht hätte es sich auch leichter machen können um zum ersten Sieg in dieser Saison zu kommen. Bei neun Zwei-Minuten-Strafen gegen Rostock und keine gegen Herne gab es reichlich Überzahlsituationen, zweimal sogar fünf gegen drei, aber die Ausbeute blieb bei einem Powerplay-Treffer gering. Deshalb war der HEV-Coach auch hinterher lediglich mit den drei Punkten zufrieden. Sein Gegenüber aus Rostock blieb der Trainerrunde nach dem Spiel fern, er stand schon im letzten Drittel nur noch regungslos am Rande der Bande.

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