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Am Wochenende müssen alle Mannschaften der Oberliga Nord zweimal gegeneinander antreten. Der Herner EV trifft dabei auf die Hannover Indians, zuerst am Freitagabend in Hannover am Pferdeturm (20 Uhr,), dann zwei Tage später am Sonntag am Herner Gysenberg (18:30 Uhr). Vor diesen beiden Doppel-Duellen trennen die beiden Teams in der Tabelle zwei Punkte, der HEV liegt dabei auf Platz vier, die Indians drei Plätze dahinter. Von daher ist sicherlich von zwei umkämpften Partien auszugehen, zumal natürlich immer noch die Brisanz aus den unrühmlichen Begleiterscheinungen zum Ende der letzten Saison mit der schweren Verletzung von Aaron McLeod über diesen Aufeinandertreffen liegt.

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Am Sontag herrschte Traumwetter am Timmendorfer Strand und da passte es, das der Herner EV sich am Abend mit einem „Traumergebnis“ beim EHC Timmendorfer Strand durchsetzen konnte. Mit einem 9:1-Erfolg konnte das Team von Frank Petrozza die Heimreise antreten. Dabei hatte der HEV Coach zumindest anfangs ein enges Spiel gesehen: „Die zwei Doppelschläge, zuerst in der 8. Minute zum 0:2 und dann zwischen der 24. und 26. Minute zum 1:5, waren für uns natürlich optimal. Der Gegner war dennoch in der Offensive gefährlich, selbst beim 1:9 musste unser Keeper Christian Wendler am Ende noch einige Male Schwerstarbeit leisten.“

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Es war (wie schon gegen die Essener Moskitos) einmal wieder Brad Snetsinger, der nach 29 gespielten Sekunden in der Overtime zum Matchwinner wurde und dem Herner EV den Sieg brachte. Aber dieser 4:3-Erfolg musste am Freitagabend am Gysenberg gegen äußerst bissige Rostocker Piranhas hart erkämpft werden. „Wenn wir nach unserer 2:1-Führung im 2. Drittel noch einen Treffer hätten nachlegen können, dann wäre es vielleicht leichter geworden. So aber mussten wir bis in die Overtime“ meinte Frank Petrozza nach dem Spiel. Ken Latta, der Rostocker Trainer meinte: „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden nach 60 Minuten mehr als glücklich gewesen. So bin ich zwar immer noch mit dem einen Punkt zufrieden, aber mit etwas Glück wäre vielleicht auch mehr möglich gewesen.“

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Der Spielplan will es so, dass der Herner EV am Wochenende gegen beide Teams von der Ostsee antreten muss. So kommen zuerst am Freitag (20 Uhr) die Rostock Piranhas an den Gysenberg, am Sonntag fährt die Mannschaft von Frank Petrozza selber in den hohen Norden und muss um 18 Uhr beim EHC Timmendorfer Strand antreten.

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Als Brad Snetsinger nach 46 Sekunden des Schlussabschnitts das 1:0 erzielte, da war der Knoten endlich geplatzt. Zwei Drittel lang sahen die Zuschauer zwar ein gutes und schnelles Spiel mit mehr Herner Spielanteilen und Chancen, aber beide Torhüter, Christian Wendler auf Seiten des HEV und Kai Christian im Dress der Crocodiles, hielten ihren Kasten sauber. Das änderte sich dann in den letzten zwanzig Minuten. Am Ende stand dann ein 4:2 des Herner EV nicht nur auf der Anzeigentafel sondern auch auf den neuen Videowänden. Es war ein verdienter Sieg der Gysenberger, auch wenn der vierte Treffer erst sieben Sekunden vor der Schlusssirene fiel. So war dann HEV-Coach Frank Petrozza zufrieden mit dem Sieg seiner Mannschaft, die er nach seiner Sperre erstmals coachen durfte.

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