HERNER EV

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Der Herner EV musste am Freitagabend am Hannoveraner Pferdeturm in einer hochklassigen und spannenden Partie eine knappe 3:4-Niederlage bei den Indians hinnehmen. Zwar führte das Team von Danny Albrecht zur Mitte des ersten Drittels mit 2:0, aber im mittleren Abschnitt waren die Gastgeber spielbestimmend und drehten die Partie. Nach dem 4:2 in der 44. Minute versuchte der HEV noch mal alles, kam auch sechseinhalb Minuten vor dem Ende zum 4:3-Anschlusstreffer, aber auch eine Auszeit kurz vor Schluss sowie die Herausnahme des Torhüters brachten leider keine Ergebnisverbesserung mehr. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, allerdings zu viele Strafzeiten genommen. Leider hat es nicht gereicht gegen das aktuell wohl beste Team der Liga, das nicht von ungefähr nun die letzten 13 Spiele gewonnen hat“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher.

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Noch fünf Spiele hat der Herner EV in den nächsten zehn Tagen in der Hauptrunde der Oberliga Nord vor der Brust und die aktuelle Tabellenkonstellation verdeutlicht, dass alle von großer Bedeutung sind. Als Tabellenfünfter steckt das Team von Danny Albrecht wieder mitten im Dreikampf mit Halle (Platz vier) und Essen (6.) um den vierten Platz, der den Heimvorteil für das Playoff-Achtelfinale, das Mitte März startet, bringt. Das Restprogramm für den HEV hat es allerdings in sich, es ist sicherlich das schwierigste der drei Konkurrenten. Aber das könnte auch ein gewisser Vorteil sein, denn bei Gegnern wie Trappers, Scorpions gleich zweimal, Indians und auch die wiedererstarkten Füchse dürfte es keine Frage der Motivation, Konzentration und Einstellung sein. Hinzu kommt, dass auch der sechste Platz und damit die direkte Playoff-Qualifikation unter Umgehung der Pre-Playoffs noch nicht endgültig gesichert ist. Denn auf Rang sieben lauert Rostock, zwar mit 11 Punkten Abstand, aber die Piranhas werden ihre rechnerische Chance so lange es geht nutzen wollen.

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Nach der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Danny Albrecht kann der Herner EV nun den ersten Spieler verkünden, der seinen Vertrag für die nächste Saison verlängert hat. Es ist Torhüter Björn Linda. Der 29-jährige wechselte erst Ende November letzten Jahres vom Zweitligisten Deggendorf zum HEV. Nun hat er einen neuen Vertrag unterschrieben und den gleich für zwei Jahre. „Wir freuen uns dass Björn am Gysenberg bleiben wird. Die Besetzung der Torhüter-Position ist sehr wichtig, deshalb hatte diese Entscheidung erste Priorität. Björn ist ein absoluter Top-Goalie, das hat er an seinen bisherigen Stationen bewiesen“ meint HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert. „Man hat ja bereits in dieser Saison gesehen, wie wichtig die Verpflichtung von Björn Linda war. Er hat uns mehr Sicherheit gegeben und mit seinem vorbildlichen Charakter auch innerhalb der Mannschaft sehr viel Positives bewegt“ ergänzt Cheftrainer Danny Albrecht.

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Danny Albrecht wird auch in der nächsten Saison Cheftrainer beim Herner EV sein. „Wir haben auch in schwierigen Phasen dieser Saison klar zum Ausdruck gebracht, dass wir vollstes Vertrauen in die Arbeit von Danny Albrecht haben. Das waren keine Lippenbekenntnisse sondern entsprach unserer Einschätzung. Daran hat sich weiterhin nichts geändert. Deshalb haben wir nun den Vertrag mit ihm verlängert. Er ist bereits seit einiger Zeit intensiv eingebunden in die Planungen für die neue Saison. Er hat Mitte September letzten Jahres in einer schwierigen Phase das Traineramt sehr kurzfristig übernommen. Das alleine verdient schon großen Respekt. Er hat sich mit Akribie und großem Einsatz in seine neue Rolle hineingefunden und wir sind überzeugt davon, dass er seinen Weg weiterführen kann“ erläutert HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert die Entscheidung, die gemeinsame Arbeit fortzusetzen.

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Mit einem auch in der Höhe verdienten 8:0-Heimerfolg gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt konnte der Herner EV am Sonntagabend nach dem Overtime-Sieg vom Freitag in Halle ein erfolgreiches 5-Punkte-Wochenende komplettieren. Zudem konnte Torhüter Björn Linda seinen ersten Shutout im Dress der Grün-Weiß-Roten feiern. Der klare Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr, denn das Team von Danny Albrecht zeigte die richtige Einstellung zum Gegner. Die ohnehin mit kleinem Kader angereisten Thüringer dezimierten sich bereits in der 7. Spielminute zusätzlich, als Michal Vazan nach einem bösen Revanchefoul an Lois Spitzner mit einer folgerichtigen Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine musste. Der HEV nutzte diese längere Überzahl mit zwei Treffern zur frühen 3:0-Führung nach nur 10 Minuten und blieb über die gesamte Spielzeit klar dominierend. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können.

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