HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Letztes Spiel

Tilburg Trappers
6
Herner EV
1

"Nach der Niederlage zu Hause gegen den Tabellenletzten Preussen Berlin, waren alle Anwesenden zusammen und zu Recht enttäuscht von der gezeigten Leistung unserer Mannschaft.

Im Namen der Geschäftsleitung sowie des Herner EV will ich mich dafür bei allen Fans und Sponsoren entschuldigen. Es wurde schnell eine Erklärung gefordert und ich will versuchen diese hiermit zu geben.

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Mit einer erschreckend schwachen Leistung hat der Herner EV am Sonntagabend in der Hannibal-Arena sein Heimspiel gegen Preussen Berlin mit 4:7 verloren. „Ohne die entsprechende Einstellung kann man kein Spiel gewinnen, egal gegen welchen Gegner“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. In der Tat fand sein Team trotz einer frühen 1:0-Führung zu keiner Zeit den nötigen Zugriff auf diese Partie, so dass die Grün-Weiß-Roten schon zur ersten Pause mit 2:5 hinten lagen. Aber auch danach änderte sich wenig. Zwar konnte der HEV in der 26. Minute auf 3:5 verkürzen. Aber die Hoffnung auf eine Wende hielt nur 21 Sekunden an, dann hatten die Preussen den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Bei diesem Abstand blieb es bis zum Schlusspfiff, zur Freude von Preussen Trainer Uli Egen und seinem Team und zur ebenso großen Freude von Jakub Rumpel im Berliner Trikot, der an alter Wirkungsstätte gleich vier Treffer erzielen konnte. Auf Herner Seite herrschte grenzenlose Enttäuschung über die Darbietung der eigenen Mannschaft.

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Jede Serie geht leider einmal zu Ende. Der Herner EV hatte zuletzt elfmal in Folge immer Punkte geholt, nun musste er am Freitagabend in Essen bei den Moskitos eine 2:6-Niederlage hinnehmen. „Ich habe zwei Drittel lang ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Im letzten Abschnitt hat meine Mannschaft die Geduld verloren, wurde zu offensiv und hat hinten aufgemacht. Diese Lücken hat der Gegner dann schonungslos ausgenutzt“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. In der Tat hatten die Grün-Weiß-Roten in den ersten zwanzig Minuten sogar leichte Vorteile und ein Chancenplus und konnten dann in der 24. Minute sogar mit 1:0 in Führung gehen, aber die Gastgeber drehten zur Mitte der Spielzeit ihren Rückstand in eine 2:1-Führung um. Im letzten Abschnitt kamen zu viele Strafzeiten bei den Grün-Weiß-Roten hinzu, so dass spätestens nach dem Essener Doppelschlag in der 46. und 47. Minute zum vorentscheidenden 4:1nicht mehr viel hinzuzusetzen war. Beim HEV fehlte verletzungsbedingt Sören Hauptig, Verteidiger Nicolas Geitner spielte für seinen Stammverein Bad Nauheim. Stürmer Mark Ledlin kam für Kassel zum Einsatz, die Huskies benötigten ihn früher als erhofft. Damit kann er nicht mehr auf die notwendige Anzahl von Einsätzen im Trikot der Gysenberger kommen um für die Playoffs spielberechtigt zu sein. Aber vielleicht kann er noch in dem ein oder anderen HEV-Spiel der Hauptrunde helfen wichtige Punkte zu holen.

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Der Herner EV konnte auch am Mittwochabend im Leipziger Kohlrabizirkus seine aktuelle Erfolgsserie fortsetzen und in einem guten und temporeichen Oberliga-Spiel verdient die gastgebenden Icefighter mit 6:3 besiegen. Damit geht das Team von Danny Albrecht gut gerüstet in das Derby am Freitag in Essen. „Ein Schlüssel zum Erfolg war heute sicherlich unser mutiges Powerplay. Wenn man dabei fünf Stürmer ins Rennen schickt, dann geht man natürlich ein Konter-Risiko ein, aber das hat sich heute dreimal ausgezahlt. Auch Nils Liesegang möchte ich lobend erwähnen, sein Unterzahl-Break zum frühen 0:1 war sehr wichtig. Im ersten Abschnitt waren die Abstände noch zu groß, da kamen die Leipziger immer wieder gefährlich dazwischen. Da hat uns Björn Linda im Tor mehrfach gerettet“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. Er war auch mit den Förderlizenzspielern zufrieden. „Mark Ledlin hatte mit seinen zwei Treffern eine optimale Premiere. Nico Kolb braucht nach seiner langen Pause noch etwas Zeit. Nach seiner Verletzung im ersten Spiel in Leipzig Ende Oktober letzten Jahres war es erst wieder sein erster Einsatz. Aber diese Zeit wird er bei uns bekommen.“

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Die erste Hälfte der vier Auswärtsspiele am Stück hat der Herner EV siegreich bestritten. Ein Blick in eine besondere Statistik belegt, dass Danny Albrecht und sein Team aktuell sehr erfolgreich sind. Nimmt man die letzten 10 Ergebnisse aller Teams der Oberliga Nord und bildet daraus eine Tabelle, dann steht der HEV dort ganz oben auf Platz eins mit 25 von möglichen 30 Punkten. Danach folgen erst die drei Top Teams der Liga, nämlich die Trappers, die Scorpions und die Indians. Zwar gab es bei dieser positiven Serie der Grün-Weiß-Roten auch einige hart erkämpfte Arbeitssiege, aber im wichtigen und entscheidenden letzten Viertel der Hauptrunde geht es nicht um Schönheitspreise, sondern um das Sammeln wertvoller Punkte. Und das klappte in den letzten 10 Spielen bestens, denn ohne Punkt ging der HEV dabei nie vom Eis.

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