HERNER EV

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Der eine wurde vor knapp 34 Jahren in Essen geboren und begann dort mit dem Eishockeyspielen, der andere vor gut 33 Jahren in Bad Muskau und begann mit dieser tollen Sportart beim ES Weißwasser. Die Rede ist von Christian Nieberle und Danny Albrecht. Beide machten ihre ersten Schritte im Seniorenbereich vor 17 Jahren und nun beenden sie ihre aktive Spielerkarriere am Freitagabend gemeinsam ab 20 Uhr in der Hannibal-Arena mit einem namhaft besetzten Allstar-Team gegen die aktuelle Oberliga-Mannschaft des Herner EV.

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Wie bereits mehrfach angekündigt pausiert die Oberliga zwar am Wochenende wegen des Deutschland-Pokals des Deutschen Eishockey-Bundes, spielfrei ist der Herner EV dennoch nicht. Denn am Freitagabend findet ab 20 Uhr das Allstar-Game zum Abschied von Christian Nieberle und Danny Albrecht in der Hannibal-Arena mit anschließender After-Game-Party statt. An diesem Abend wird der HEV in einem speziellen „Movember-Trikot“ auflaufen. Der November ist der Monat, in dem sich Männer Schnurrbärte wachsen lassen um damit auf die Vorbeugung gegen Prostatakrebs aufmerksam zu machen. Diese Thematik hat ganz aktuell besondere Bedeutung für den HEV, denn der für diese Saison vorgesehene Trainer Herbert Hohenberger wurde vor kurzem am Prostatakrebs operiert und der Erfolg seiner Behandlung war nicht unwesentlich geprägt vom frühzeitigen Erkennen dieser bösartigen Erkrankung.

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Um 18.00 Uhr begann das Spiel zwischen den Harzer Falken und dem Herner Eissportverein im traditionsreichen Wurmbergstadion im Luftkurort Braunlage. Unter der Leitung des Unparteiischen, Patrick Meyer, tasteten sich beide Mannschaften in den ersten fünf Spielminuten ab, bevor Marcus Marsall in der 7. Spielminute, die erste große Chance zur Herner Führung hatte. Fortlaufend war der HEV nun permanent im Vorwärtsgang und den Falken spielerisch klar überlegen. Demzufolge konnte Lois Spitzner den HEV in der 14. Spielminute in Führung schießen (13:22). Kurz darauf konnte Sören Hauptig im 4 gegen 4 aus dem Hinterhalt die Führung auf 0:2 hochschrauben (15:27). Daraufhin hatte der HEV noch einige Sekunden Überzahl und konnte diese mit einer herrlichen Traumkombination zum zwischenzeitlichen 0:3 ausnutzen (16:58). Dennis Thielsch konnte nach sehenswerter Vorlage von Nils Liesegang und M. Marsall den Puck im Tor der Falken unterbringen. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Moritz Schug nach einem Torwartfehler der Harzer den Spielstand sogar noch auf 0:4 erhöhen (17:07).

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Nachdem der Herner EV bereits in der Woche spielfrei war und auch an diesem Freitag zuschauen muss, geht am Sonntag die Fahrt zum nächsten Auswärtsspiel nach Braunlage. Dort trifft das Team von Danny Albrecht um 18 Uhr im Wurmbergstadion auf die Harzer Falken. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte der HEV klar mit 7:0 für sich entscheiden, ein Freifahrschein für einen weiteren Sieg der Grün-Weiß-Roten ist das aber sicherlich nicht. Die Falken konnten am Mittwochabend ihr Heimspiel gegen Preussen Berlin mit 4:2 für sich entscheiden und vor 14 Tagen konnten sie zuhause die Icefighters aus Leipzig bezwingen. Auch in den vorherigen Spielzeiten waren sie immer mal wieder für eine Überraschung gegen den HEV gut. So zum Beispiel in der letzten Saison, als die Falken vor fast genau einem Jahr das Team vom Gysenberg in die Overtime zwangen und nach 63 Minuten den Siegtreffer zum 4:3 schafften. Der Herner EV sollte also gewarnt sein und mit der entsprechenden Konzentration antreten um mit weiteren drei Punkten den vierten Tabellenplatz in der Oberliga Nord abzusichern.

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Nachdem wir bereits über Trainer, Torhüter und Abwehrspieler des Allstar-Teams zum Abschied der Spielerkarrieren von Danny Albrecht und Christian Nieberle berichten konnten, wollen wir heute näher auf die Stürmer für das Spiel am 9. November 2018 in der Herner Hannibal-Arena eingehen. Diese Liste der ehemaligen Weggefährten ist nicht nur sehr namhaft sondern auch sportlich attraktiv, denn mit Marian Dejdar und Björn Bombis (beide Hannover Scorpions), Artur Tegkaev und Sam Verelst (Füchse Duisburg), Damian Schneider (EXA Icefighters Leipzig), Thomas Götz (Lausitzer Füchse – DEL2), Michael Kopke (Salzgitter Icefighters) sowie Malte Bergstermann (Eisadler Dortmund) sind gleich acht Angreifer aktuell noch aktiv. Hinzu kommen mit Dominik Luft, Jiri Svejda und Maris Kruminsch drei Akteure, die bereits am Gysenberg im Trikot der Grün-Weiß-Roten gespielt haben.

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