HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Das Ruhrpott-Derby zwischen Herne und Essen verspricht in der Regel immer viel Spannung und einen intensiven Kampf und so war es auch am Sonntagabend in der Hannibal-Arena. Beide Teams lieferten sich ein tolles Duell, das erst in der Overtime entschieden werden konnte. Das bessere und vielleicht auch glücklichere Ende hatte dabei nach knapp anderthalb Stunden der Herner EV, der in der 63. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 5:4 gegen die Essener Moskitos verbuchen konnte. Zur großen Freude der Mehrheit der 2700 Zuschauer, wobei auch die Gäste vom Westbahnhof so viele Anhänger mitgebracht hatten, dass vor Spielbeginn die Gästetribüne bereits wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Die restlichen Moskitos Fans wurden im seitlichen Sitzplatzbereich untergebracht.

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Auf elf Zechen in Herne wurde einst Kohle gefördert. Kumpel, Malocher, Schlägel und Eisen prägten eine ganze Region. Am 21. Dezember 2018 war endgültig Schicht im Schacht. Das letzte Bergwerk in Bottrop wurde geschlossen. Mit der Zeche Prosper-Haniel endete somit die Ära der Steinkohlebergwerke in Deutschland. Aus diesem Anlass empfängt der Herner Eissportverein am kommenden Sonntag, den 06. Januar 2019 zum Derby gegen die Moskitos Essen, den Chor des südwestfälischen Knappenringes. Insgesamt 15 Knappen werden unter der Leitung des Dirigenten, Reinhard Menke, das Steigerlied in der Hannibal-Arena vortragen. Der Geschäftsführer des HEV, Jürgen Schubert, dazu: „Wir freuen uns besonders auf diesen einmaligen Gänsehautmoment. Wir sind ein Kumpelverein, der stets zusammenhält. Wie einst die Bergleute unter Tage.“ Die Verantwortlichen würden es begrüßen, wenn möglichst alle Zuschauer, während der sieben Strophen, ein Licht für die Bergleute anknipsen. Jürgen Schubert ergänzt: „Wir haben uns bewusst für diese Spielpaarung entschieden, da die Städte Herne und Essen gleichermaßen von der Bergbauepoche geprägt worden sind.“

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Der Herner EV konnte am Freitagabend in der Bundeshauptstadt einen klaren 12:1-Auswärtserfolg bei Preussen Berlin einfahren. „Die schnelle 3:0-Führung nach sieben Minuten brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Deshalb bin ich rundum zufrieden. Außerdem konnten einige Spieler wieder mehr Selbstvertrauen für den Torabschluss tanken“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. „Wir werden direkt nach unserer Rückkehr an den Gysenberg am frühen Samstagmorgen aufs Eis gehen und unsere obligatorische Trainingseinheit zwischen den Wochenendspielen vorziehen. Danach kann sich die Mannschaft erholen und Kräfte sammeln für das Derby am Sonntag in der Hannibal-Arena gegen die Moskitos Essen.“ Eine Anreise der besonderen Art nach Berlin hatte übrigens Maik Klingsporn. Der Verteidiger musste am Freitagvormittag noch Arbeiten und wollte mit dem Flieger nachkommen. Bei der ersten Sicherheitskontrolle in Düsseldorf wurde er aber erst einmal festgehalten wegen einer Flasche mit Flüssigkeit für seine Kontaktlinsen. Nach einiger Verzögerung klappte es aber dann im zweiten Anlauf, so dass er mit der nächsten Maschine doch noch rechtzeitig nach Berlin kam.

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Nach Weihnachtsfest und Jahreswechsel geht es ohne Pause in der Oberliga Nord weiter und das im hohen Tempo. Bis Anfang März 2019 muss der Herner EV noch 19 Spiele in der Hauptrunde bestreiten, bevor danach die Playoffs bzw. Pre-Playoffs beginnen. So muss das Team von Danny Albrecht am Freitag in die Bundeshauptstadt reisen und dort ab 19:30 Uhr bei Preussen Berlin antreten. Zwei Tage später, am Sonntag ab 18:30 Uhr gibt es dann das nächste Ruhrpott-Derby in der Herner Hannibal-Arena. Dann gastieren die Essener Moskitos beim HEV. Personell hat sich bei den Gysenbergern im Vergleich zu den beiden letzten Spielen nichts geändert, Danny Albrecht muss weiterhin auf Marcus Marsall und Nils Liesegang verzichten.

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Im 25. und letzten Heimspiel des Jahres 2018 kam der Herner EV am Sonntagabend in der heimischen Hannibal-Arena zu einem 5:1-Erfolg gegen die Harzer Falken. Endgültig sichergestellt werden konnte der Sieg allerdings erst mit einem Doppelschlag in der 53. und 54. Minute. Zwar führte das Team von Danny Albrecht nach 27 Minuten mit 3:1 und hätte zu dem Zeitpunkt noch deutlicher vorn liegen können, aber die mit kleinem Kader vom Wurmberg angereisten Gäste konnten kurz vor der zweiten Drittelpause auf 3:1 verkürzen. Nach 47 Minuten wäre für das tapfer kämpfende Team von Trainer Arno Lörsch vielleicht sogar mehr drin gewesen, denn die Falken konnten 95 Sekunden in doppelter Überzahl spielen. HEV Keeper Björn Linda zeigte aber nicht nur in dieser Situation sein großes Können und hielt das Ergebnis.

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