Nach dem Auswärtssieg in Hamm wartet Herford!

Nach dem 8:1-Erfolg am zweiten Weihnachtstag zuhause gegen die Hammer Eisbären konnte der HEV auch die zweite Partie in kurzer Zeit, gegen das Team von Ralf Hoja, gewinnen. Mit 6:2 (2:1/2:1/2:0) setzten sich die Herner am Maximilianpark durch.

Den Anfang machte bereits in der fünften Minute Rene Behrens, der auf Grund der dünnen Personaldecke als Stürmer in der dritten Reihe eingesetzt wurde. Maxi Herz nahm Sebastian May im Eisbären-Gehäuse die Sicht, Behrens traf mit einem platzierten Handgelenksschuss in die linke Ecke zum 0:1. Drei Minuten später erhöhte Colton Kehler mit einer schönen Einzelaktion auf 0:2. Kevin Trapp konnte zwar für die Eisbären im Nachschuss auf 1:2 (10.) verkürzen, doch der HEV hatte das Spiel im ersten Drittel unter Kontrolle.

„Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren wir etwas zu leichtfertig und haben zu viele Scheiben in der eigenen Defensive verloren, konnten uns dann aber schnell wieder fangen“, erklärte Danny Albrecht nach dem Spiel. Patrick Asselin erzielte nach schöner Vorarbeit von Denis Fominych das 1:3 (26.), wenig später legte der Kanadier seinem Sturmpartner Marcus Marsall in Überzahl das 1:4 auf den Schläger (29.). Nach einem schweren Abspielfehler in der HEV-Defensive brachte Tobias Schwab die Eisbären auch im zweiten Abschnitt, mit dem Treffer zum 2:4 (39.), auf das Scoreboard.

Doch der HEV ließ keine Zweifel am Auswärtssieg zu und machte mit dem 2:5, 34 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts, endgültig alles klar. Bei Vier-gegen-vier war es erneut Marcus Marsall, der eine Asselin-Vorlage einnetzte. Für den Abschluss sorgte Maxi Herz, der einen Puckverlust der Eisbären im eigenen Drittel nutzte und den Puck zum 2:6 in den Winkel schoss (50.).

„Wer kritisiert, der muss auch loben können“, so begann Danny Albrecht sein Statement in der Pressekonferenz. „Ich habe meine Verteidigung in der letzten Zeit öfter kritisiert, in den beiden Partien gegen Hamm haben alle eine wirklich gute Leistung gezeigt“, führte er aus.

Tore:
0:1 04:34 Behrens (Elten/Schmitz)
0:2 07:55 Kehler (C. Ziolkowski/Schmitz)
1:2 09:31 Trapp (Thau/Orendorz)
1:3 25:49 Asselin (Fominych/Marsall)
1:4 28:52 Marsall (Asselin/Kolb) – PP1
2:4 38:35 Schwab (Thau/Furda)
2:5 40:34 Marsall (Asselin/C. Ziolkowski)
2:6 49:46 Herz (Behrens)

Strafen: 12 – 8

Die Highlights

Die Pressekonferenz

Zum Jahresabschluss zuhause gegen Herford
Bereits am Mittwochabend geht es am Herner Gysenberg mit dem Heimspiel gegen den Herforder EV weiter. Bully gegen die Ice Dragons, die am letzten Spieltag einen überraschenden 3:2-Erfolg bei den Hannover Indians einfahren konnten, ist um 20 Uhr. „Wir müssen genauso konzentriert auftreten, wie auch gegen Hamm. Herford hat viele gute und erfahrene Spieler in seinen Reihen“, weiß Danny Albrecht um die Schwere der letzten Aufgabe des Jahres, bevor es dann bereits am Neujahrstag mit dem Spiel bei der EG Diez-Limburg (20 Uhr) weitergeht.

Wie der Kader des Herner EV bei diesen Spielen aussehen wird, darüber kann der Coach derzeit auch nur von Tag zu Tag entscheiden. Thomas Ziolkowski könnte eventuell am 1. Januar wieder zum Einsatz kommen. Bei Richie Mueller und Nils Liesegang, immerhin den beiden Topscorern des HEV, muss der Heilungsverlauf an jedem Tag neu bewertet werden, ein Risiko wird der HEV definitiv nicht eingehen. Valentin Pfeifer fällt mit einer Oberkörperverletzung aus, Dominik Piskor steht ebenfalls noch nicht wieder zur Verfügung.

Zudem hat Tobias Schmitz, der von den Iserlohn Roosters mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet war, seinen Vertrag beim DEL-Team am Seilersee aufgelöst und sich der DEL2-Mannschaft der Bayreuth Tigers angeschlossen.