Nachdem der Herner EV bereits mit wichtigen Bausteinen wie Dennis Palka, Justus Meyl, Marc Hofmann und Nick Ford verlängert hat, kann der Verein nun den neuen Mann hinter der Bande vorstellen: Lenny Soccio kommt von den Rostock Piranhas an den Gysenberg und wird in der Saison 2026/27 Headcoach der Miners.
Lenny Soccio kann auf eine beeindruckende Spielerkarriere zurückblicken: Knapp 500 DEL-Spiele sowie zahlreiche Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft, darunter auch eine Olympiateilnahme 2002, kann der 58-Jährige vorweisen.
Vor allem auch als Trainer bringt Soccio einiges an Erfahrung mit, was den Verantwortlichen wichtig war. Seit mittlerweile mehr als dreizehn Jahren trainierte er erfolgreich unterschiedliche Mannschaften in der Oberliga Nord, wie zum Beispiel die Hannover Scorpions, Preußen Berlin, die Hannover Indians und zuletzt die Rostock Piranhas.
Dominik Kastner, Geschäftsleiter beim HEV, freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Kanadier: „Gemäß dem Anforderungsprofil sollte der neue Trainer Erfahrung in der Liga, ein gutes Netzwerk sowie entsprechende Autorität mitbringen. Lenny wird all dem gerecht, so fiel die Wahl schnell auf ihn. Da wir uns weiterhin in einer Phase der Restrukturierung befinden, wird die Rolle des Trainers und des sportlichen Leiters, wie an anderen Standorten, in Personalunion von Lenny ausgeübt. Wir sind von den Qualitäten, die Lenny mitbringt überzeugt und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Auch Lenny Soccio kommt mit einem guten Gefühl nach Herne und freut sich auf seine bevorstehenden Aufgaben:
„Ich wollte eigentlich erst einmal eine Pause machen, um den Kopf freizubekommen. Die Gespräche mit Herne haben mir jedoch gezeigt, dass ich wieder mit einem guten Gefühl einsteigen und hier in Herne mit ehrgeizigen Menschen zusammenarbeiten kann, die etwas erreichen wollen. Auch Lars Gerike wird in dieser Saison eine wichtige Person an meiner Seite sein. Für mich ist es entscheidend, genau solche Leute dabeizuhaben, um die Mannschaft nach vorne zu bringen.
Ich komme mit einem guten Gefühl nach Herne, freue mich auf die Aufgabe und wünsche mir, dass wir genau das Eishockey spielen, das unsere Fans gerne sehen wollen: intensiv, hart arbeitend, spielerisch variabel und effektiv.“