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Mit einem knappen 5:4-Erfolg setzte der Herner EV am Freitagabend am Gysenberg gegen die Crocodiles Hamburg seine am letzten Sonntag kurzzeitig unterbrochene Siegesserie in der Oberliga Nord Qualifikationsrunde fort. Allerdings wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend. Das Team von Uli Egen lag zwar nach knapp 38 Minuten mit 5:1 vorne, aber die nur mit einem Rumpfteam angereisten Hamburger steckten nicht auf und spätestens nach dem 5:4-Anschlusstreffer der Crocodiles in der 57. Minute war noch einmal Zittern angesagt und das lag sicherlich nicht (nur) an der Kälte. Auch die Grün-Weiß-Roten mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt mit Tobias Esch, Sören Hauptig, Thomas Richter, Julius Bauermeister und Marcus Marsall auf fünf Spieler verzichten, konnten aber immerhin auf die DNL-Förderlizenzspieler Mathias Onckels und Valentin Pfeifer zurückgreifen.

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Die Qualifikationsrunde der Oberliga Nord neigt sich dem Ende entgegen, nur noch drei Spiele hat der Herner EV in dieser Serie zu bestreiten. Eines davon gibt es an diesem Wochenende und zwar am Freitag am heimischen Gysenberg gegen die Crocodiles Hamburg (20 Uhr). Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten spielfrei. Die beiden letzten Partien vor dem Start in die Playoff finden dann eine Woche später statt (zuhause gegen Berlin und auswärts in Erfurt).

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In der letzten Woche ist die Frist abgelaufen, die zur Hinterlegung der notwendigen Bürgschaft für den eventuellen Aufstieg in die DEL 2 vorgesehen war. Nach intensiven Überlegungen hat die Gysenberghallen GmbH, die für den Spielbetrieb der Seniorenmannschaft beim Herner EV verantwortlich ist, auf die Hinterlegung der Bürgschaft von 25000.- € bei der ESBG verzichtet.

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Im 15. Spiel der Qualifikationsrunde hat es den Herner EV am Sonntagabend in Rostock dann doch erwischt. Mit 2:3 mussten sich die Gysenberger bei den Piranhas geschlagen geben. Nach torlosem ersten Drittel mit guten Leistungen der beiden Torhüter und leichten Vorteilen für den HEV gab es dann zu Beginn des zweiten Abschnitts sofort drei Treffer innerhalb von knapp zwei Minuten. Aaron McLeod konnte den HEV in der 23. Minute zwar mit 1:0 in Führung bringen, die hielt allerdings nur 27 Sekunden. Dann kamen die Gastgeber durch Kevin Piehler zum Ausgleich und konnten in der 24. Minute durch ihren Routinier Andrej Teljukin in Überzahl sogar mit 2:1 in Führung gehen. Danach boten sich den Grün-Weiß-Roten gleich zweimal hintereinander Überzahlsituationen, aber erfolgreiche Abschlüsse blieben aus. Danach wurden die Piranhas wieder giftiger, bis zu einem erneuten Herner Powerplay. Letztlich konnten die Gastgeber den knappen Vorsprung in die zweite Pause retten, sie hatten sogar Sekunden vor Schluss noch eine gute Breakchance.

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Wer gerne viele Tore sieht, der wurde am Freitagabend am Gysenberg gut bedient. Gleich 15 Mal insgesamt landete der Puck im Gehäuse. Vor allem das letzte Drittel mit insgesamt 8 Treffern, gut verteilt auf beide Teams, zeigte die Torlaune beider Mannschaften. Dass dabei die Defensivarbeit doch arg zu kurz kam bemängelten natürlich hinterher beide Trainer. Am verdienten 10:5-Sieg des Herner EV gegen den EHC Timmendorfer Strand gab es nie einen Zweifel, sieht man einmal von den Anfangsminuten ab. Das erst seit wenigen Tagen von Marc Vorderbrüggen trainierte Gästeteam ging nämlich sehr motiviert sowie köperbetont und aggressiv spielend in die Partie und konnte auch in der 7. Spielminute durch einen schnellen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Dann aber kam der HEV besser ins Spiel, holte sich viele Chancen heraus und lag verdient nach 40 Minuten mit 6:1 vorne. Im letzten Abschnitt hieß es dann aber Aufpassen und Tore zählen, das Abwehrverhalten werden die Trainer sicherlich mannschaftsintern besprechen. Aber wann sieht man schon einmal 15 Tore in einem Spiel?

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