Effektiver HEV siegt verdient in Diez-Limburg!

Der Herner EV hat auch das vierte Spiel in Serie für sich entschieden und die Partie bei der EG Diez-Limburg mit 6:5 (4:1/1:1/1:3) für sich entschieden. Bereits am Sonntag geht es gegen die Saale Bulls aus Halle weiter. Neben den bereits bekannten verletzten und angeschlagenen Spielern musste kurzfristig auch Christoph Ziolkowski noch passen. So standen Danny Albrecht nur 13 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung.

Denis Fominych brachte den HEV bereits nach vier Spielminuten in Führung, als der Stürmer einen Nachschuss zum 0:1 verwertete. In der 13. Minute war es dann Patrick Asselin, der in Überzahl toll von Colton Kehler freigespielt wurde, und die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben musste. Für das 0:3 war dann wieder Fominych verantwortlich, dessen Schuss der sonst so sichere Rockets-Goalie Jan Guryca über die Fanghand flutschen ließ (14.). Zwar kamen die Gastgeber durch Henry Wellhausen schnell zum 1:3 (15.), doch der HEV hatte kurz vor der ersten Drittelsirene die richtige Antwort, als Patrick Asselin seinen Sturmpartner Marcus Marsall mustergültig bediente, so dass dieser nur noch einschieben musste (20.).

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie etwas. Der HEV stand in der Defensive weiterhin kompakt und verlegte sich auf das Konterspiel. Thomas Matheson erzielte für die EGDL in Spielminute 25 das 2:4, HEV-Kapitän Michel Ackers traf nach Vorlage von Nils Elten zum 2:5 (27.). Patrick Asselin hätte nach einem Break in eigener Unterzahl das 2:6 erzielen können, scheiterte aber nach seinem Alleingang am mittlerweile eingewechselten EGDL-Keeper Louis Busch.

Zu Beginn des Schlussdrittels traf Rockets-Verteidiger Steve Slaton schnell zum 3:5 (41.), der HEV stand in der Folge dann doch mehr und mehr unter Druck, ließ aber den Anschlusstreffer vorerst nicht zu. Immer wieder stand Jonas Neffin im Mittelpunkt und zeigte eine starke Partie im HEV-Tor. Mitten in die Drangphase der Gastgeber erzielte dann Nico Kolb, mit einem schönen Handgelenksschuss das entscheidende 3:6. Jonas Neffin entschärfte in der 55. Minute zudem noch einen Penalty. Niklas Hildebrand traf zum 4:6, RJ Reed erzielte fünf Sekunden vor dem Ende, in seinem letzten Spiel für die Raketen, sogar noch das 5:6, doch der HEV fuhr drei wichtige Zähler ein.

„Wir haben mit unserem kleinen Kader ein wirklich gutes Auswärtsspiel gemacht und die Partie über 55 Minuten kontrolliert. In den letzten fünf Minuten kam dann ein bisschen der Schlendrian dazu. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen“, sagte HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie.

Tore:
0:1 03:05 Fominych (Marsall/Ackers)
0:2 12:05 Asselin (Kehler/Marsall) – PP1
0:3 13:31 Fominych (Behrens)
1:3 14:58 Wellhausen (Zajic)
1:4 19:51 Marsall (Asselin/Fominych)
2:4 24:10 Matheson (Hildebrand/Firsanov)
2:5 26:36 Ackers (Elten/Kolb)
3:5 40:37 Slaton (Zajic)
3:6 47:50 Kolb (Kehler/Klingsporn)
4:6 56:07 Hildebrand (Halbauer)
5:6 59:55 Reed (Halbauer)

Strafen: 6-6

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