Comeback-Sieg gegen die Icefighters Leipzig

Beim einzigen Spiel am vergangenen Wochenende gingen die Miners siegreich vom Eis. Von einem 2:4 kämpfte sich der HEV zurück und gewann die Partie schließlich mit 6:4.

In diesem Spiel starteten die Miners erneut mit einigen Chancen und dieses Mal konnten sie auch früh eine ihrer Chancen verwerten. Valentin Pfeifer spielte sich in der 3. Spielminute gut hinter dem Tor von Leipzig-Goalie Hoffmann frei, spielte einen gezielten Pass auf Lenny Schmitz in den Slot, welcher über die linke Schulter von Hoffmann zum 1:0 einnetzte. In der vierten Spielminute war man kurz davor, noch einen weiteren Treffer nachzulegen. Der Puck lag auf der Linie, wurde noch einmal im Videobeweis geprüft und schließlich nicht gegeben. In der 9. Spielminute war es wieder Lenny Schmitz, der sich mit einem guten Solo gegen die Leipziger Defensive durchsetzte, Hoffmann parierte jedoch. Auf der anderen Seite nahm sich dann Daniel Schwamberger ein Herz und zog von der blauen Linie ab. HEV-Goalie Schumacher war die Sicht genommen, wodurch die Scheibe an Schumacher vorbei im Netz zum 1:1 einschlug. Auch das 1:2 legten die Icefighters im ersten Drittel noch nach: Im Powerplay suchte erneut Daniel Schwamberger den Schuss auf Rodion Schumacher, der erst noch parierte. Der Abpraller landete jedoch auf dem Schläger von Leipzig-Stürmer Jan-Luca Schumacher, welcher ohne Probleme zum 1:2 einschieben konnte.

Im zweiten Drittel war dann Leipzig die spielbestimmende Mannschaft. Die Icefighters nutzten ein zweites Powerplay aus, als sie Tim Detig am linken Bullykreis freispielten. Dieser schoss mit einem gezielten Handgelenkschuss das 1:3. Herne verkürzte dann durch Tommy Munichiello, welcher einen Schuss von Nifosi zum 2:3 abfälschte und ging damit in die Drittelpause.

Leipzig legte dann in der 51. Spielminute einen weiteren Treffer durch Tim Detig nach und einige vermuteten wohl, dass das Spiel damit entschieden sei. Doch Herne hatte etwas gegen diese Niederlage. In fünf Minuten legten die Miners ein Torfestival hin und nutzten alle ihre Chancen konsequent aus. Nick Ford machte dabei den Start, als die Leipziger Verteidigung einen Fehlpass spielte und Ford damit frei vor das Tor brachte. Dieser ließ Hoffmann mit einer kleinen Bewegung aussteigen und zog rechts von Hoffmann ab, wodurch er fünf Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 3:4 erzielte. In der 59. Spielminute zog dann Kapitän Justus Meyl einfach mal ab und traf den Puck dabei nicht richtig. Zusätzlich fälschte auch Sofiene Bräuner die Scheibe noch einmal ab, wodurch sie unhaltbar für Hoffmann im Leipziger Gehäuse einschlug. Ein umjubelter Treffer, welcher auch gleichzeitig das erste Tor für Bräuner im HEV-Trikot war. Herne wollte jedoch die vollen drei Punkte mitnehmen und tat dies eindrucksvoll. Knapp zwanzig Sekunden nach dem Ausgleichstreffer war es eine sehenswerte Kombination der Miners, die Herne endgültig in Führung brachte: Hofmann setzte sich über außen durch und spielte zurück auf Raik Rennert. Dieser spielte einen Querpass durch das gesamte Drittel auf Tommy Munichiello, welcher die Übersicht behielt und noch einmal auf Nick Ford ablegte, der den 5:4-Führungstreffer erzielte. Nun war endgültig die Euphorie in der Hannibal-Arena ausgebrochen. Leipzig versuchte zwar noch einmal, mit einem sechsten Feldspieler das Spiel zu drehen, stattdessen erzielte jedoch erneut Nick Ford den Empty-Net-Treffer und damit einen Hattrick für die Miners. Endstand: 6:4.

1:0 [02:34] Schmitz (Pfeifer/Heyer)
1:1 [10:35] Schwamberger (Aronsson/Eriksson)
1:2 [18:01] Schumacher (Schwamberger/Eriksson) PP1
1:3 [24:24] Detig (Alasaari/Hessler) PP1
2:3 [27:44] Munichiello (Nifosi/Ford)
2:4 [50:30] Detig (Hanusch/Vantuch)
3:4 [54:52] Ford
4:4 [58:23] Bräuner (Meyl/Snetsinger)
5:4 [58:47] Ford (Munichiello/Rennert)
6:4 [59:34] Ford (Snetsinger/Munichiello) EN

Strafen: 10 – 4
Zuschauer: 1014
SpradeTV-Buchungen: 245

Highlights der Partie
Offizielle Statistik des DEB
Pressekonferenz nach dem Spiel