Auf Niederlage beim Tabellenführer folgt souveräner Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen Erfurt

Hannover Scorpions – Herner EV, 30.01.2026:
Am Freitagabend zeigten die Miners zwar eine solide Leistung, konnten am Ende aber nicht mit dem Tabellenführer aus Hannover mithalten.

Herne startete gut in die Partie, nahm anschließend jedoch zwei Strafzeiten, die den Scorpions das Oberwasser gaben. Zunächst konnte man die beiden Unterzahlspiele zwar noch gut verteidigen, die Scorpions drückten anschließend aber deutlich weiter auf den Führungstreffer. Nachdem die Hannoveraner einige hochkarätige Chancen vergaben, war es in der 16. Spielminute schließlich der wiedergenesene Sahir Gill, der den ersten Treffer der Gastgeber markieren konnte. Mit 1:0 ging es schließlich in die erste Drittelpause.

Direkt zu Beginn des zweiten Drittels hatte Herne dann die Chance, den Ausgleich zu erzielen: Sofiene Bräuner wurde gut vor dem Gehäuse der Scorpions freigespielt, doch Scorpions-Goalie Leon Hümer parierte den Schuss stark. Zwanzig Sekunden später kam wieder ein Herner frei vor das Tor – dieses Mal war es Dennis Palka, der jedoch ebenfalls an Hümer scheiterte. Nach den aussichtsreichen Herner Chancen erhöhten jedoch die Scorpions den Spielstand: Norman Hauner setzte sich gut über die Außenbahn durch und zog in die Mitte. Den ersten Schuss parierte HEV-Goalie Schumacher zwar noch, Hauner verwertete anschließend aber seinen eigenen Abpraller und erzielte damit das 2:0 in der 26. Spielminute.

Bis in den letzten Spielabschnitt verteidigten die Miners die Unterzahlsituationen gut. In der 46. Spielminute war dann die Herner Defensive und Rodion Schumacher im Tor des HEV geschlagen: Hauner legte mustergültig für Christoph Kiefersauer auf, der das 3:0 in Überzahl für die Scorpions nachlegte. Zehn Minuten vor Schluss machte Justin Kirsch dann endgültig den Deckel drauf und überraschte Schumacher. Der Deutsch-Kanadier befand sich hinter dem Herner Gehäuse, zog schnell vor das Tor und bugsierte den Puck am Schoner des Herner Goalies vorbei. Kirsch erzielte damit das 4:0 für die Hannoveraner. Die restliche Zeit verwalteten die Scorpions souverän – ein Aufbäumen war der Herner Mannschaft an diesem Abend nicht mehr möglich.

1:0 [15:15] Gill (Reiss/Pavlu)
2:0 [25:24] Hauner (Gill/Pavlu)
3:0 [45:23] Kiefersauer (Hauner/Gill) PP1
4:0 [50:41] Kirsch (McPherson/McMillan)

Strafen: 4 – 8
Zuschauer: 1460

Highlights der Partie
Offizielle Statistik des DEB
Pressekonferenz nach dem Spiel

TecArt Black Dragons Erfurt – Herner EV, 01.02.2026:
Herne startete wach in die Partie und dominierte die TecArt Black Dragons in den ersten zehn Minuten, scheiterte aber mehrmals an Patrick Glatzel. Nachdem Erfurt den ersten Treffer der Partie vorlegte, nutzten anschließend auch die Miners ihre Chancen und gewannen am Ende hochverdient mit 4:1.

Herne begann die Partie bis zum Powerbreak mit einer starken Druckphase. Unter anderem kam Nick Ford in der 7. Spielminute zu einer Großchance. Patrick Glatzel verhinderte vorerst jedoch noch einen Treffer der Miners. Nach dem Powerbreak kamen die Erfurter dann besser in die Partie und erspielten sich in einer Druckphase ebenfalls mehrere Chancen. Zwei Mal scheiterte Ex-Herner Chris Seto aber am stark aufgelegten Rodion Schumacher im Herner Gehäuse. In der 14. Spielminute warf René Kramer das Spielgerät einfach mal vor das Herner Tor. Schumacher konnte nur abprallen lassen, wodurch Joe Kiss im Nachschuss den Führungstreffer für Erfurt erzielte. Dann setzte sich erneut Chris Seto in der 17. Spielminute gut gegen die Herner Defensive durch, scheiterte aber wieder an Schumacher. Auch auf Herner Seite gab es eine weitere Großchance: Nach einem guten Pass von Bräuner tauchte Munichiello vor dem Tor der Black Dragons auf, dieser vergab jedoch. Kurz vor der Drittelpause kam Herne dann aber noch zum Ausgleich. Fabian Nifosi ging der Scheibe gut nach und spielte einen Pass auf Marius Demmler. Dieser zog direkt ab, vor dem Tor fälschte Dennis Palka unhaltbar für Glatzel ab und erzielte damit den 1:1 Ausgleichstreffer.

Erfurt startete dann besser in das zweite Drittel als der HEV. Zum vierten Mal an diesem Abend kam Chris Seto in aussichtsreicher Position zum Abschluss, Schumacher parierte aber erneut souverän. Wenig später war Schumacher zwar geschlagen, Robin Erkinjuntti scheiterte jedoch freistehend vor dem Herner Tor an der Latte. Auf der anderen Seite war es eine sehenswerte Kombination von Hernes erster Reihe, die den Führungstreffer brachte. Ford spielte in der 30. Spielminute mit der Rückhand einen Pass durch die gesamte neutrale Zone, der perfekt auf dem Schläger von Hugo Enock landete. Dieser überwand Glatzel und erzielte den verdienten Führungstreffer. Dann agierte Herne im Powerplay und legte gleich das 3:1 nach, als Fabian Nifosi einen Pass auf Sofiene Bräuner spielte, welcher unhaltbar für Glatzel in den rechten Winkel abzog.

In der 46. Spielminute bekam dann auch Marc Hofmann zu viel Platz im Slot und wurde von Valentin Pfeifer bedient. Hofmann zog per Direktabnahme ab und erzielte damit das 4:1. Im weiteren Verlauf zog Herne zwar noch einige Strafen, überzeugte aber mit gutem Penaltykilling und verhinderte damit weitere Erfurter Treffer. Endstand: 4:1 für den Herner EV.

1:0 [14:00] Kiss (Kramer/Haarala) PP1
1:1 [17:54] Palka (Demmler/Nifosi)
1:2 [29:13] Enock (Ford/Munichiello)
1:3 [31:58] Bräuner (Nifosi/Schmitz) PP1
1:4 [45:20] Hofmann (Pfeifer/Schmitz)

Strafen: 4 – 10
Zuschauer: 725

Highlights der Partie
Offizielle Statistik des DEB
Pressekonferenz nach dem Spiel