Nach gutem Start, sowohl in Leipzig als auch in der Hannibal-Arena, musste man sich an diesem Wochenende zweimal mit drei Toren Abstand geschlagen geben.
Icefighters Leipzig – Herner EV, 13.02.2026:
Herne startete solide in das erste Drittel. Leipzig kam im zweiten und dritten Drittel dann aber besser aus der Kabine und konnte seine Chancen konsequent nutzen.
So dauerte es im ersten Spielabschnitt lange, bis ein Tor fiel. Erst in der 18. Spielminute erzielte Leipzig das 1:0. Zuvor kamen sowohl die Icefighters als auch die Miners zu Chancen. Chad Bassen setzte sich in der 12. Spielminute über die Außenbahn durch und schloss ab, HEV-Goalie Schumacher ließ prallen, den Nachschuss konnten die Leipziger jedoch nicht verwerten. Auf der anderen Seite kam Lennart Schmitz in der 15. Spielminute aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch auch der Schlussmann der Leipziger, Kessler, parierte souverän. In der 18. Minute erwischte Luke Volkmann die Herner Hintermannschaft dann eiskalt. Nach kurzer Unordnung in der Herner Defensive tauchte Volkmann frei vor Schumacher auf und schloss durch die Beine des HEV-Goalies ab.
Im zweiten Drittel ging es dann schneller. Erneut war es Luke Volkmann, der nach einem Fehlpass alleine auf Schumacher zufahren konnte und erneut eiskalt durch die Beine auf 2:0 erhöhte. Anschließend wurde Leipzig immer druckvoller, Herne konnte sich in dieser Phase nur noch selten aus dem eigenen Drittel befreien. Fast aus dem Nichts erzielte Herne dann jedoch den Anschlusstreffer: Ford traf auf Vorarbeit von Herbold und Bräuner zum 2:1, als der Puck hinter dem Tor an der Bande abprallte und direkt auf dem Schläger von Ford landete, der nur noch abziehen musste. Kurze Zeit später, in der 35. Spielminute, legte Leipzig aber wieder nach. Mantsch kam frei im Slot zum Abschluss und zog unhaltbar für Rodion Schumacher in den linken Winkel zum 3:1 ab. Das war gleichzeitig auch das Drittelergebnis.
Im letzten Drittel fiel dann auch das erste Tor durch die Special Teams. Max Herzog beförderte die Scheibe im Powerplay ins Herner Gehäuse und erhöhte auf 4:1 für die Icefighters. Aber auch Herne hatte schnell eine Antwort parat, als Marius Demmler auf Vorarbeit von Snetsinger das 4:2 erzielte. Fünf Minuten vor Schluss machte Leipzig dann jedoch den Deckel drauf: Zweimal parierte Schumacher die Schüsse der Leipziger, der Puck landete dann jedoch frei im Torraum, wo Max Herzog nur noch einschieben musste und damit das 5:2 erzielte. Das war auch gleichzeitig der Endstand im anona Icedome.
In diesem Spiel verletzte sich außerdem Lennart Schmitz, der auch aufgrund der Verletzung auch am Sonntag nicht zum Einsatz kam.
1:0 [17:33] Volkmann (Hanusch/Bassen)
2:0 [22:29] Volkmann (Hertel/Schumacher)
2:1 [31:33] Ford (Herbold/Bräuner)
3:1 [34:54] Mantsch (Schumacher/Bassen)
4:1 [47:06] Herzog (Schumacher/Volkmann) PP1
4:2 [53:04] Demmler (Snetsinger/Pfeifer)
5:2 [55:46] Herzog (Detig/Reiner)
Strafen: 10 – 10
Zuschauer: 1501
Highlights der Partie
Offizielle Statistik des DEB
Pressekonferenz nach dem Spiel
Herner EV – Rostock Piranhas, 15.02.2026:
Auch gegen Rostock starteten die Miners mit viel Druck in die Partie, konnten ihre Chancen jedoch nicht verwerten. Kurz vor dem Powerbreak kamen die Piranhas dann zu einer Riesenchance: Ex-Herner Maxi Braun versuchte, die Scheibe um Dean Döge herumzulegen, der jedoch rechtzeitig den Fanghandschuh ausfuhr und die Großchance vereitelte. Besonders nach dem Powerbreak schienen die Piranhas bissiger. Das bestätigte sich dann auch, als Rostock in der 19. Minute in Führung ging. Auf Vorlage von Öhrvall, der seit Beginn der Zwischenrunde seine Leistung nochmals deutlich steigern konnte, erzielte Manuel Nix das 1:0.
Im zweiten Drittel war Rostock dann besser im Spiel und stand auch deutlich kompakter in der Verteidigung, ließ in der 24. Spielminute aber eine große Chance durch Matteo Stöhr zu, der nur knapp verpasste. Aus der starken Defensive heraus konnte sich Rostock dann auch offensiv gute Möglichkeiten erspielen. In der 33. Spielminute tauchte Fleischmann frei vor Döge auf und versuchte, den Herner Schlussmann mit einer geschickten Bewegung auszuspielen. Doch Döge fuhr den Schoner aus und blieb der Sieger in diesem Duell. Wieder erzielte Rostock kurz vor Drittelende aber einen Treffer und erhöhte auf 2:0. Der Puck landete fast auf Öhrvalls Schläger, die Scheibe rutschte jedoch durch, wodurch Ilija Fleischmann frei zum Abschluss kam und unhaltbar für Döge in den linken Winkel abzog.
Zwanzig Sekunden nach Wiederanpfiff spielte dann Nick Ford einen guten Pass auf Tommy Munichiello, der den Abschluss suchte und nur knapp an Timon Bätge scheiterte. Auf Rostocker Seite war Jesper Öhrvall erneut der Motor des Spiels. In der 44. Minute erhöhte Rostock auf 3:0, als Jesper Öhrvall gut von Burns freigespielt wurde und durch die Beine von Döge einschob. Das war gleichzeitig der Endstand in der Hannibal-Arena.
0:1 [18:51] Nix (Öhrvall/Fleischmann)
0:2 [38:21] Fleischmann (Fraser/Öhrvall)
0:3 [43:35] Öhrvall (Burns/Steinmann)
Strafen: 6 – 6
Zuschauer: 846
SpradeTV-Buchungen: 242
Highlights der Partie
Offizielle Statistik des DEB
Pressekonferenz nach dem Spiel