Nach einem ersten erfolgreichen Kooperationsjahr zwischen dem Herner EV und dem EC Bad Nauheim haben sich die beiden Traditionsvereine auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt.
Ziel der Kooperation ist es weiterhin, junge Talente zu fördern und ihnen ausreichend Eiszeit zu bieten, um optimale Entwicklungsbedingungen zu schaffen. Durch Förderlizenzen erhalten Spieler des EC Bad Nauheim regelmäßig die Möglichkeit, Spielpraxis bei den Miners in der Oberliga zu sammeln und sich so weiterzuentwickeln. Dem HEV bietet sich dadurch zudem die Chance, den Spieltagskader breiter aufzustellen.
Für die Saison 2026/27 werden Paul Lemke, Jesse Kauhanen, Leon Bußmann, Denis Root und Raphael Jakovlev von den Roten Teufeln mit einer Förderlizenz für die Miners ausgestattet.
Die beiden Geschäftsführer des EC Bad Nauheim, Christopher Fiori und Andreas Ortwein, äußern sich wie folgt zur Kooperation: „Mit dem Herner EV verbindet uns seit vielen Jahren ein vertrauensvolles Verhältnis. Beide Clubs verfolgen das gleiche Ziel: Junge Spieler bestmöglich auszubilden und ihnen die notwendige Spielpraxis zu ermöglichen. Von dieser Kooperation profitieren sowohl die Spieler als auch beide Vereine.“
HEV-Geschäftsleiter Dominik Kastner blickt ebenfalls positiv auf die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die Kooperation aus dem letzten Jahr weiter ausbauen und fortführen können.
Nach sehr konstruktiven Gesprächen zwischen den Trainern und sportlich Verantwortlichen, sind wir überzeugt dass die Kooperation für beide Seiten den gewünschten Mehrwert bietet.“
Auch die beiden Cheftrainer sind im Hinblick auf die sportliche Entwicklung von der Kooperation überzeugt:
Kevin Gaudet, Headcoach der Roten Teufel: „Gerade für junge Spieler ist regelmäßige Eiszeit enorm wichtig. Durch die enge Abstimmung mit Herne können wir individuell entscheiden, wo ein Spieler die besten Entwicklungsmöglichkeiten erhält. Das schafft für unsere Talente ideale Voraussetzungen.“
Lenny Soccio, Cheftrainer der Miners: „Die Spieler, die für uns lizenziert sind, sind allesamt gute junge Spieler, die uns weiterhelfen können. Auf solche Spieler hat man normalerweise keinen Zugriff, da sie alle auf DEL2-Niveau sind. Durch die Kooperation mit Bad Nauheim können wir unseren Kader breiter aufstellen und den Talenten vor allem wertvolle Eiszeit bei uns geben.“
Der HEV freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim.