Herne siegt in Neuwied!

Beide Mannschaften starteten schnell in die Partie und waren gewillt, früh ein Zeichen zu setzen. Die Mannschaft, die das besser umsetzen konnte, waren die Bären Neuwied.
Nachdem die Bären zunächst eine erste Powerplaysituation der Miners verteidigen konnten, passierte das, was im Sport eben passieren muss: Neuwied verwertete die erste Powerplaymöglichkeit fast im direkten Gegenzug. Im Nachschuss, den Herne zu inkonsequent verteidigte, konnte Tim Chetik in den Winkel einnetzen. Das gewonnene Selbstvertrauen nutzten die Neuwieder und wurden anschließend häufig vor dem Tor gefährlich. Mit einfachem, aber effektivem Eishockey gingen die Bären dann mit zwei Toren in Front: Christian Sprez kam nach dem Bully im Slot zum Abschluss und die Scheibe ging Dieter Geidl unglücklich durch. Pausenstand: 2:0.

Im zweiten Drittel kämpften sich die Miners zurück in die Partie und machten auch mal die dreckigen Tore. Erst nahm sich Raik Rennert ein Herz, schoss von der blauen Linie und ohne Sicht für Köllejan landete der Puck im Netz der Bären. Drei Minuten später suchte der HEV wieder den einfachen Abschluss, als Meyl auf Ford legte, der direkt abzog. Im Nachschuss stand Christian Kretschmann dann goldrichtig und konnte zum verdienten 2:2-Ausgleich einnetzen. Danach wurde das Spiel wieder offener und auch Neuwied kam zu mehreren Abschlüssen. Dieter Geidl im Gehäuse der Miners und Felix Köllejan auf der anderen Seite, ließen im zweiten Drittel jedoch keine weiteren Tore mehr zu.

Nachdem Miners-Stürmer Bauer Neudecker im zweiten Drittel nur zusehen konnte, weil für seine gebrochene Kufe am Schlittschuh erst Ersatz organisiert werden musste, griff er im dritten Drittel wieder ins Spielgeschehen ein und zwar erfolgreich: Neudecker legte für Christian Kretschmann auf, der den Puck einfach in den Slot spielte. Dort fälschte Nick Ford den Puck in der 49. Spielminute ab, wodurch Herne erstmals in Führung ging. Wenig später legte der MVP des Abends seinen zweiten Treffer nach: Reichert fand in einer Drucksituation der Miners Raik Rennert im rechten Bullykreis. Der Verteidiger zog ohne lange zu zögern ab und schraubte die Führung auf 4:2 hoch. Diesen Spielstand verwalteten die Miners schlau und konsequent, sammelten dadurch drei Punkte und übergeben den letzten Platz an Erfurt.

1:0 [10:48] Sprez (Derraugh/Chetik) PP1
2:0 [12:38] Derraugh (Rajala/Sprez)
2:1 [26:15] Rennert (Neudecker/Kretschmann)
2:2 [29:34] Kretschmann (Ford/Meyl)
2:3 [48:38] Ford (Kretschmann/Neudecker)
2:4 [57:30] Rennert (Reichert/Jenka) PP1

Highlights des Spiels

Pressekonferenz nach dem Spiel

Offizielle Statistik des DEB