Auch bei den Rostock Piranhas konnten die Miners nicht siegreich vom Eis gehen. Während das erste Drittel noch eng gestaltet werden konnte, zogen die Piranhas ab dem zweiten Drittel davon und erhöhten durch ihre Effektivität den Spielstand. eine Effektivität, die den Hernern aktuell noch fehlt: fünf Tore in vier Spielen sind aus Herner Sicht zu wenig.
Im ersten Drittel bestätigten die Rostocker direkt ihre gute Form und gingen in der 8. Spielminute durch Lars Stelzmann mit 1:0 in Führung. In der 16. Minute legte Emil Öhrvall zum 2:0 nach. Eine Minute später kamen die Miners jedoch auf guter Vorarbeit von Ford durch Daniel Reichert wieder auf ein Tor heran, als Reichert kurz frei im Slot war und unhaltbar über die Schulter von Piranhas-Goalie Sebastian Albrecht abzog.
Im zweiten Spielabschnitt zogen die Miners dann zu viele Strafen und die Piranhas nutzten daraufhin gleich zwei Powerplays eiskalt aus: Erst schweißte Kaleinikovas den Puck, unhaltbar für Dieter Geidl, der ansonsten wieder ein gutes Spiel machte, in den Winkel, dann erhöhte Kolupaylo in der 39. Minute sogar auf 4:1. Herne hatte seinerseits ebenfalls mehrere Möglichkeiten in Überzahl, um den Abstand zu verringern, doch zu selten kamen die Grün-Weiß-Roten gefährlich vor das Tor der Piranhas.
Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Rostock verwaltete das Ergebnis konsequent, während Herne kein Tor mehr erzielen konnte.
Am kommenden Freitag geht es für den HEV mit einem Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons weiter.
1:0 [07:23] Stelzmann (Kolupaylo/Fleischmann)
2:0 [15:09] E. Öhrvall (Postel/Kaleinikovas)
2:1 [16:11] Reichert (Ford/Balla)
3:1 [28:38] Kaleinikovas (E. Öhrvall/Geuß) PP1
4:1 [38:24] Kolupaylo (E. Öhrvall/Hoffmann) PP1