Die ersten zehn Minuten dominierten die Miners das Spiel. Nach dem ersten Powerbreak kämpften sich die Indians jedoch zurück in die Partie, wodurch das Spiel für zwei Drittel ausgeglichen war. Im letzten Drittel konnten die Indians ihr Tempo nochmal deutlich erhöhen und das Spiel zu ihren Gunsten wenden.
Der HEV nutzte früh im Spiel einen Fehler in der Hannoveraner Defensive aus: Matteo Stöhr stach den Puck gut aus und legte quer auf Dennis Palka, der überlegt zum 1:0 an Timo Herden vorbei abzog. Nach dem Powerbreak wurden die Indians jedoch stärker und setzten sich zunehmend im Drittel der Miners fest. Nach einer Vier-gegen-vier-Situation kehrte ein fünfter Spieler der Indians auf das Eis zurück, sodass Hannover im Powerplay agieren konnte. Dieses nutzten die Gastgeber direkt: Alec Zawatsky zog, für Blumenkamp chancenlos, in den Winkel ab und erzielte den 1:1-Ausgleichstreffer.
Auch das zweite Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Herne erwischte jedoch erneut einen Blitzstart und ging wieder in Führung. Wieder führte das gute Zusammenspiel zwischen Palka und Stöhr zum Torerfolg: Dennis Palka leitete einen Pass von David Makuzki auf Matteo Stöhr weiter, der eiskalt in den Winkel zum 2:1 abzog. Drei Minuten später glichen die Gastgeber durch Tyler McNeely zwar erneut aus, Herne erhöhte anschließend jedoch wieder den Druck und konnte abermals in Führung gehen. In der 39. Minute verteidigten die Miners einen Angriff gut und konterten die Indians aus: Nick Ford lief gemeinsam mit Sofiene Bräuner in eine Zwei-auf-eins-Situation. Ford spielte die Scheibe per Flip-Pass zu Bräuner, der direkt abzog und zum 3:2 einnetzte.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Miners ihre Führung leider nicht über die Zeit bringen und kassierten bereits 13 Sekunden nach dem Wiederanpfiff den direkten Ausgleich durch Tyler McNeely. Dies schien die Indians noch einmal zusätzlich zu motivieren. Hannover beendete das letzte Drittel mit einem Schussverhältnis von 12:3 und schnürte den HEV regelrecht im eigenen Drittel ein. Folgerichtig erhöhten die Hannoveraner in der 51. Spielminute auf 4:3. Anschließend liefen die Miners dem Rückstand hinterher, kamen jedoch nicht mehr gefährlich vor das Tor. Auch eine Auszeit des Trainerteams und das ziehen des Torhüters führten keinen weiteren Treffer der Miners mehr bei. Am Ende machte Alec Zawatsky mit seinem Empty-Net-Treffer den Deckel drauf. Endstand: 5:3.
Am kommenden Wochenende stehen die ebenfalls wichtigen Spiele gegen die TecArt Black Dragons und die Rostock Piranhas auf dem Plan.
0:1 [02:00] Palka (Stöhr)
1:1 [13:33] Alec Zawatsky PP1
1:2 [31:14] Stöhr (Palka/Makuzki)
2:2 [34:18] McNeely (Pompei/Möller)
2:3 [38:17] Bräuner (Ford/Kauhanen)
3:5 [30:13] McNeely (Pompei/Zawatsky)
0:5 [50:35] Petersen (Neugebauer/Messing)
0:5 [59:02] Zawatsky (Killins)
Strafen: 10 – 8
Zuschauer: 2481