HERNE MINERS

Die Kumpel vom Gysenberg

Die erste Hälfte der vier Auswärtsspiele am Stück hat der Herner EV siegreich bestritten. Ein Blick in eine besondere Statistik belegt, dass Danny Albrecht und sein Team aktuell sehr erfolgreich sind. Nimmt man die letzten 10 Ergebnisse aller Teams der Oberliga Nord und bildet daraus eine Tabelle, dann steht der HEV dort ganz oben auf Platz eins mit 25 von möglichen 30 Punkten. Danach folgen erst die drei Top Teams der Liga, nämlich die Trappers, die Scorpions und die Indians. Zwar gab es bei dieser positiven Serie der Grün-Weiß-Roten auch einige hart erkämpfte Arbeitssiege, aber im wichtigen und entscheidenden letzten Viertel der Hauptrunde geht es nicht um Schönheitspreise, sondern um das Sammeln wertvoller Punkte. Und das klappte in den letzten 10 Spielen bestens, denn ohne Punkt ging der HEV dabei nie vom Eis.

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Frisch aus der Designer-Küche:

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Am Ende war es dann doch eine klare Sache, beim 7:2-Auswärtserfolg des Herner EV am Freitagabend im winterlichen Braunlage führten aber erst 4 HEV-Treffer in den letzten gut acht Minuten zu diesem deutlichen Ergebnis. Lange Zeit hielten die gastgebenden Harzer Falken gut mit und konnten sogar in Unterzahl in der 9. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Auch das 2:2 zur zweiten Pause deutete noch nicht auf eine Trendwende hin. Die kam dann aber doch zum bitteren Ende für die Falken. Entgegen der ersten Ankündigung konnte HEV-Coach Danny Albrecht nicht auf den neuen Förderlizenzspieler Mark Ledlin aus Kassel zurückgreifen. Der Stürmer kam bei den Huskies zum Einsatz. Auch Nico Kolb, Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim, konnte noch nicht mitwirken. Beim ihm steht nach seiner Verletzung zur Absicherung noch ein medizinischer Test aus, der erst am Montag durchgeführt wird. „Wir haben aus den letzten 10 Spielen 26 von 30 möglichen Punkten geholt. Das ist das allerwichtigste im letzten Viertel der Hauptrunde“ meinte Danny Albrecht kurz vor der Heimfahrt.

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Mit Stürmer Mark Ledlin kann der Herner EV kurzfristig einen weiteren Förderlizenzspieler für sich gewinnen. Der 21-jährige, geboren in Garmisch-Partenkirchen, sollte in dieser Saison bei den Kassel Huskies in der DEL2 spielen, ging dann aber doch aus persönlichen Gründen in seine kanadische Heimat Vancouver zu seiner Familie zurück um dort ein Studium zu beginnen. Aber mittlerweile fehlt ihm der Eishockeysport, den er zuhause nur in einer Hochschulmannschaft betrieben hat und ist wieder bei den Huskies. Sein begonnenes Studium will er online fortsetzen. Um schnell wieder den Anschluss zu finden wird er nun beim HEV Spielpraxis bekommen. In der letzten Saison spielte er mit einer Förderlizenz für die Hannover Indians und wurde zum Rookie des Jahres in der Oberliga Nord gewählt. Vorher stürmte er im Nachwuchs des SC Riessersee und zwei Spielzeiten im DNL-Team der Eisbären Berlin Juniors. Sein Vater Fred Ledlin spielte in den 80er und 90er Jahren u.a. bei den Adler Mannheim in der DEL und viele Jahre in Bad Tölz in der 2. Liga. Da seine Mutter eine Deutsche ist und Mark Ledlin in Garmisch geboren wurde, besitzt er einen deutschen Pass.

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Wenn der Herner EV am Freitagabend ab 20 Uhr in Braunlage bei den Harzer Falken antritt, dann ist es für das Team von Danny Albrecht der einzige Oberliga-Auftritt am kommenden Wochenende. Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten spielfrei, bevor es dann in der nächsten Woche mit zwei weiteren Auswärtsspielen in Leipzig (Mittwoch, 6. Februar 2019 – Achtung: geänderte Anfangszeit 19 Uhr!) und Essen (Freitag, 8. Februar 2019 – 20 Uhr) weiter geht. Das nächste Heimspiel bestreitet der HEV dann am Sonntag, dem 10. Februar 2019 um 18:30 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena gegen Preussen Berlin.

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