HERNE MINERS

Die Kumpel vom Gysenberg

Die letzten fünf Auswärtsspiele des Herner EV in Thüringen waren immer knapp und gingen lediglich mit einem Ein-Tore-Vorsprung zu ende. Das war auch dieses Mal der Fall: Es war knapp und spannend bis zum Schlusspfiff. Viermal lag der Herner EV am späten Sonntagnachmittag in Erfurt bei den TecArt BlackDragons zurück. Viermal gelang dem Team von Danny Albrecht der Ausgleich und konnte in der 59. Minute durch Marcus Marsall mit dem 4:5 die erste Führung schaffen. Danach war noch etwas Arbeit angesagt, bevor der fünfte Sieg in Folge eingefahren werden konnte. HEV-Coach Danny Albrecht war natürlich nach Spielschluss zufrieden mit dem zweiten Sieg des Wochenendes: „Wir haben im ersten Abschnitt nicht hart genug zurück gearbeitet. Danach lief es besser und am Ende hatten wir dann das Scheibenglück, was uns anfangs etwas fehlte. Wir haben gegen einen guten Gegner gewonnen, der zuletzt in Leipzig und bei den Indians gewinnen konnte. Torhüter Michel Weidekamp, der heute Spielpraxis bekam, hat seine Sache gut gemacht.“

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Mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Saale Bulls aus Halle konnte der Herner EV am Freitagabend in der Hannibal-Arena seine aktuelle Siegesserie fortsetzen. Der vierte Sieg in Folge brachte das Team von Danny Albrecht noch näher an die vorderen Tabellenplätze in der Oberliga Nord heran, da von den ersten fünf Plätzen nur der Tabellenführer Tilburg (in der Overtime) gewinnen konnte. Der Gegner aus Sachsen Anhalt steht mit einem Spiel mehr nur noch einen Punkt entfernt zwar weiterhin auf Platz fünf, aber ist nun in Schlagdistanz. Dabei waren die Vorzeichen bei Spielbeginn gar nicht so günstig, denn Stürmer Patrick Asselin musste nach dem Aufwärmen passen. Eine Trainingsverletzung aus der Woche ließ seinen Einsatz nicht zu. Damit war das Konzept des HEV-Trainers geplatzt mit vier Sturmreihen antreten zu können. Aber ein frühes und spätes Tor im ersten Abschnitt, ein Doppelschlag binnen 45 Sekunden im zweiten Drittel und die postwendende Antwort der Grün-Weiß-Roten auf das 4:1 der Saale Bulls mit dem fünften Herner Treffer waren spielentscheidend.

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Endlich konnte in dieser Woche beim Herner EV mal wieder mit voller Kapelle trainiert werden, denn die zuletzt verletzten oder erkrankten Spieler Marcus Marsall, Moritz Schug und Nils Liesegang waren wieder mit auf dem Eis. Ebenfalls mit dabei waren die Krefelder DNL-Förderlizenzspieler Darren Mieszkowski und Edwin Schitz, die auch am Freitag beim Heimspiel der Grün-Weiß-Roten zur Verfügung stehen. „Man merkt im Training sofort, wenn alle Spieler zur Verfügung stehen. Tempo und Intensität sind dann noch höher und es kann so noch intensiver gearbeitet werden. Dabei kommt es nicht auf die zeitliche Länge der Trainingseinheiten an sondern auf die Qualität der Übungen“ erläutert Danny Albrecht. Der HEV-Coach kann am Wochenende von den Rückkehrern wieder auf Marcus Marsall und Moritz Schug zurückgreifen, der Einsatz von Nils Liesegang sollte nach dessen gut vierwöchiger Pause am darauf folgenden Wochenende möglich sein. Da sich das DNL-Team des Krefelder EV in der Endphase der Hauptrunde der Division II befindet und es dort an der Tabellenspitze einen spannenden Dreikampf mit Ingolstadt und Kaufbeuren um zwei Relegationsplätze gibt, haben für Edwin Schitz und Darren Mieszkowski natürlich die Spiele beim KEV, die samstags und sonntags stattfinden, absoluten Vorrang.

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Das Ruhrpott-Derby zwischen Herne und Essen verspricht in der Regel immer viel Spannung und einen intensiven Kampf und so war es auch am Sonntagabend in der Hannibal-Arena. Beide Teams lieferten sich ein tolles Duell, das erst in der Overtime entschieden werden konnte. Das bessere und vielleicht auch glücklichere Ende hatte dabei nach knapp anderthalb Stunden der Herner EV, der in der 63. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 5:4 gegen die Essener Moskitos verbuchen konnte. Zur großen Freude der Mehrheit der 2700 Zuschauer, wobei auch die Gäste vom Westbahnhof so viele Anhänger mitgebracht hatten, dass vor Spielbeginn die Gästetribüne bereits wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Die restlichen Moskitos Fans wurden im seitlichen Sitzplatzbereich untergebracht.

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Auf elf Zechen in Herne wurde einst Kohle gefördert. Kumpel, Malocher, Schlägel und Eisen prägten eine ganze Region. Am 21. Dezember 2018 war endgültig Schicht im Schacht. Das letzte Bergwerk in Bottrop wurde geschlossen. Mit der Zeche Prosper-Haniel endete somit die Ära der Steinkohlebergwerke in Deutschland. Aus diesem Anlass empfängt der Herner Eissportverein am kommenden Sonntag, den 06. Januar 2019 zum Derby gegen die Moskitos Essen, den Chor des südwestfälischen Knappenringes. Insgesamt 15 Knappen werden unter der Leitung des Dirigenten, Reinhard Menke, das Steigerlied in der Hannibal-Arena vortragen. Der Geschäftsführer des HEV, Jürgen Schubert, dazu: „Wir freuen uns besonders auf diesen einmaligen Gänsehautmoment. Wir sind ein Kumpelverein, der stets zusammenhält. Wie einst die Bergleute unter Tage.“ Die Verantwortlichen würden es begrüßen, wenn möglichst alle Zuschauer, während der sieben Strophen, ein Licht für die Bergleute anknipsen. Jürgen Schubert ergänzt: „Wir haben uns bewusst für diese Spielpaarung entschieden, da die Städte Herne und Essen gleichermaßen von der Bergbauepoche geprägt worden sind.“

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