Herner EV

Aus Herne - Für die Region

Im 15. Spiel der Qualifikationsrunde hat es den Herner EV am Sonntagabend in Rostock dann doch erwischt. Mit 2:3 mussten sich die Gysenberger bei den Piranhas geschlagen geben. Nach torlosem ersten Drittel mit guten Leistungen der beiden Torhüter und leichten Vorteilen für den HEV gab es dann zu Beginn des zweiten Abschnitts sofort drei Treffer innerhalb von knapp zwei Minuten. Aaron McLeod konnte den HEV in der 23. Minute zwar mit 1:0 in Führung bringen, die hielt allerdings nur 27 Sekunden. Dann kamen die Gastgeber durch Kevin Piehler zum Ausgleich und konnten in der 24. Minute durch ihren Routinier Andrej Teljukin in Überzahl sogar mit 2:1 in Führung gehen. Danach boten sich den Grün-Weiß-Roten gleich zweimal hintereinander Überzahlsituationen, aber erfolgreiche Abschlüsse blieben aus. Danach wurden die Piranhas wieder giftiger, bis zu einem erneuten Herner Powerplay. Letztlich konnten die Gastgeber den knappen Vorsprung in die zweite Pause retten, sie hatten sogar Sekunden vor Schluss noch eine gute Breakchance.

Weiterlesen ...

Wer gerne viele Tore sieht, der wurde am Freitagabend am Gysenberg gut bedient. Gleich 15 Mal insgesamt landete der Puck im Gehäuse. Vor allem das letzte Drittel mit insgesamt 8 Treffern, gut verteilt auf beide Teams, zeigte die Torlaune beider Mannschaften. Dass dabei die Defensivarbeit doch arg zu kurz kam bemängelten natürlich hinterher beide Trainer. Am verdienten 10:5-Sieg des Herner EV gegen den EHC Timmendorfer Strand gab es nie einen Zweifel, sieht man einmal von den Anfangsminuten ab. Das erst seit wenigen Tagen von Marc Vorderbrüggen trainierte Gästeteam ging nämlich sehr motiviert sowie köperbetont und aggressiv spielend in die Partie und konnte auch in der 7. Spielminute durch einen schnellen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Dann aber kam der HEV besser ins Spiel, holte sich viele Chancen heraus und lag verdient nach 40 Minuten mit 6:1 vorne. Im letzten Abschnitt hieß es dann aber Aufpassen und Tore zählen, das Abwehrverhalten werden die Trainer sicherlich mannschaftsintern besprechen. Aber wann sieht man schon einmal 15 Tore in einem Spiel?

Weiterlesen ...

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ – Wer kennt sie nicht, diese legendäre Weisheit aus dem Bereich des Rundball-Rasensports. Wobei in dieser Sportart ja schon erfurchtsvoll von einer „Englischen Woche“ gesprochen wird, wenn die armen Kicker zweimal in einer Woche ran müssen. Beim Eishockey ist das die Normalität, hier besteht dann eine englische (oder besser kanadische?) Woche aus gleich drei Spielen innerhalb von sieben Tagen. In einer solchen Phase ist aktuell der Herner EV. Am Mittwochabend waren die Grün-Weiß-Roten noch in Berlin, am Freitag empfangen sie am Gysenberg den EHC Timmendorfer Strand (20 Uhr), am Sonntag gibt es dann das nächste Auswärtsspiel in Rostock bei den Piranhas. Zu diesen drei Oberliga Partien im Zwei-Tages-Rhythmus kommen dann noch über 2000 Kilometer Strecke und mehr als 24 Stunden im Bus hinzu. Das alles ist aber kein Grund zum Burn-out, Eishockeyspieler stecken das weg, auch oder gerade gegen Ende einer Saison, wenn die Playoffs schon in Sicht sind. Bis dahin hat der HEV noch fünf Spiele in der Qualifikationsrunde zu bestreiten.

Weiterlesen ...

Die Bedingungen waren nicht sonderlich günstig, denn es fehlten nicht nur vier Spieler, sondern auch der Trainer. Dennoch gewann der Herner EV am Mittwochabend mit 5:1 bei Preussen Berlin. Maik Klingsporn und Christian Nieberle waren gesperrt, Sören Hauptig war beruflich verhindert und Dominik Luft immer noch krank. HEV Coach Uli Egen durfte wegen einer Sperre vor, während und nach dem Spiel keinen Kontakt zur Mannschaft haben. Dennoch schaffte seine gut eingestellte Truppe den Auswärtssieg in der Bundeshauptstadt auch ohne ihn. Offiziell war Thomas Richter mit einer Sondergenehmigung Trainer und auch Spieler.

Weiterlesen ...

Egal ob Valentinstag oder Aschermittwoch, der Herner EV hat an diesem Tag einen anderen Termin und der bedeutet Nachholspiel am Berliner Glockenturm. Dann wird um 19:30 Uhr nicht nur die Partie bei den Preussen angepfiffen, es ist auch das 200. Meisterschaftsspiel von Michel Ackers im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Nicht dabei sein können Maik Klingsporn (Matchstrafe) sowie Christian Nieberle (Spieldauerdisziplinarstrafe) und die Strafzeiten-Orgie vom letzten Sonntag in Erfurt hat auch noch eine weitere Auswirkung. Auch HEV Coach Uli Egen ist für diese Partie gesperrt. „Mit einer Sondergenehmigung wird es für dieses eine Spiel nach Rücksprache mit DEB Ligenleiter Oliver Seeliger eine mannschaftsinterne Regelung geben, wer als Trainer fungieren wird“ erläutert Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH.

Weiterlesen ...