HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Letztes Spiel

Tilburg Trappers
6
Herner EV
1

In dieser Woche geht die Hauptrunde der Oberliga Nord zu Ende. Mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen geht es für den Herner EV um die Frage mit welcher Abschlussplatzierung das Team von Danny Albrecht in die Playoffs mit dem Süden geht, die am Freitag, dem 15. März 2019 beginnen. „Es ist noch viel drin“ meinte der HEV Coach nach dem Derby-Sieg gegen Duisburg am letzten Sonntag. „Wir gucken von Spiel zu Spiel. Vielleicht ist sogar noch die vierte Platz möglich.“ Um dieses Ziel zu erreichen müsste allerdings alles optimal laufen, denn der momentane Vierte, die Saale Bulls aus Halle, liegt mit dem besseren Torverhältnis drei Punkte vor dem HEV und muss noch zweimal gegen Tilburg und zum Abschluss gegen die Harzer Falken antreten. Die Grün-Weiß-Roten liegen momentan auf Platz fünf, zwei Punkte vor den Essenern. Die Moskitos spielen noch zweimal gegen die Rostocker Piranhas, die ihren 7. Platz und das Pre-Playoff-Duell mit Erfurt verteidigen wollen. Am letzten Spieltag muss das Team vom Westbahnhof dann gegen die Hannover Scorpions antreten.

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In einer temporeichen und lange Zeit umkämpften Partie konnte sich der Herner EV am Sonntagabend zuhause in der Hannibal-Arena mit 5:2 gegen die Füchse Duisburg durchsetzen. Spielentscheidend war die Phase direkt zu Beginn der letzten Zwanzigminuten, als das Team von Danny Albrecht innerhalb von 94 Sekunden mit drei Treffern die knappe 2:1-Führung auf 5:1 ausbauen konnte. Zwei Drittel lang waren die Gäste in vielen Phasen ebenbürtig und verlangten dem HEV alles ab. Mit diesem Sieg haben sich die Grün-Weiß-Roten auch rechnerisch für den direkten Weg in die Playoffs qualifiziert und so nebenbei mit dem 5. Derbysieg in dieser Saison gegen die Nachbarn aus Essen und Duisburg auch die interne Derby-Wertung für sich entscheiden können.

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Der Herner EV musste am Freitagabend am Hannoveraner Pferdeturm in einer hochklassigen und spannenden Partie eine knappe 3:4-Niederlage bei den Indians hinnehmen. Zwar führte das Team von Danny Albrecht zur Mitte des ersten Drittels mit 2:0, aber im mittleren Abschnitt waren die Gastgeber spielbestimmend und drehten die Partie. Nach dem 4:2 in der 44. Minute versuchte der HEV noch mal alles, kam auch sechseinhalb Minuten vor dem Ende zum 4:3-Anschlusstreffer, aber auch eine Auszeit kurz vor Schluss sowie die Herausnahme des Torhüters brachten leider keine Ergebnisverbesserung mehr. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, allerdings zu viele Strafzeiten genommen. Leider hat es nicht gereicht gegen das aktuell wohl beste Team der Liga, das nicht von ungefähr nun die letzten 13 Spiele gewonnen hat“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher.

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Noch fünf Spiele hat der Herner EV in den nächsten zehn Tagen in der Hauptrunde der Oberliga Nord vor der Brust und die aktuelle Tabellenkonstellation verdeutlicht, dass alle von großer Bedeutung sind. Als Tabellenfünfter steckt das Team von Danny Albrecht wieder mitten im Dreikampf mit Halle (Platz vier) und Essen (6.) um den vierten Platz, der den Heimvorteil für das Playoff-Achtelfinale, das Mitte März startet, bringt. Das Restprogramm für den HEV hat es allerdings in sich, es ist sicherlich das schwierigste der drei Konkurrenten. Aber das könnte auch ein gewisser Vorteil sein, denn bei Gegnern wie Trappers, Scorpions gleich zweimal, Indians und auch die wiedererstarkten Füchse dürfte es keine Frage der Motivation, Konzentration und Einstellung sein. Hinzu kommt, dass auch der sechste Platz und damit die direkte Playoff-Qualifikation unter Umgehung der Pre-Playoffs noch nicht endgültig gesichert ist. Denn auf Rang sieben lauert Rostock, zwar mit 11 Punkten Abstand, aber die Piranhas werden ihre rechnerische Chance so lange es geht nutzen wollen.

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Nach der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Danny Albrecht kann der Herner EV nun den ersten Spieler verkünden, der seinen Vertrag für die nächste Saison verlängert hat. Es ist Torhüter Björn Linda. Der 29-jährige wechselte erst Ende November letzten Jahres vom Zweitligisten Deggendorf zum HEV. Nun hat er einen neuen Vertrag unterschrieben und den gleich für zwei Jahre. „Wir freuen uns dass Björn am Gysenberg bleiben wird. Die Besetzung der Torhüter-Position ist sehr wichtig, deshalb hatte diese Entscheidung erste Priorität. Björn ist ein absoluter Top-Goalie, das hat er an seinen bisherigen Stationen bewiesen“ meint HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert. „Man hat ja bereits in dieser Saison gesehen, wie wichtig die Verpflichtung von Björn Linda war. Er hat uns mehr Sicherheit gegeben und mit seinem vorbildlichen Charakter auch innerhalb der Mannschaft sehr viel Positives bewegt“ ergänzt Cheftrainer Danny Albrecht.

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