Herner EV

Aus Herne - Für die Region

Als Bradley Snetsinger nach gut zwei gespielten Minuten in der Overtime den Schläger in einen Pass von Aaron McLeod hielt und damit den Siegtreffer für den Herner EV gegen die Essener Moskitos erzielte, da kannte der Jubel vor knapp 3700 Zuschauern am Gysenberg keine Grenzen. Die Rekordkulisse hatte ein begeisterndes Ruhrpott-Derby gesehen mit allen Zutaten, die der Eishockeyfreund sehen will. Spannender Spielverlauf mit wechselnden Führungen, sowohl spielerische als auch kämpferische Elemente nonstop und passend zu solch einem Duell fiel dann die Entscheidung erst in der Extra-Spielzeit. Dementsprechend waren sich beide Trainer nach Spielende einig in ihrer Einschätzung, dass beide Teams eine Top-Leistung und ein tolles Oberligaspiel gezeigt hatten.

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Das erste Meisterschaftswochenende in der Saison 2017/18 hatte sich der Herner EV sicherlich anders vorgestellt. Zuerst gab es den Spielabbruch beim Heimspiel am Freitagabend gegen Essen und dann setzte es am Sonntag eine klare 1:8-Auswärtsniederlage bei den Icefighters Leipzig. HEV-Interimstrainer Guido Drongowski, der den gesperrten Frank Petrozza vertrat, meinte hinterher sichtlich enttäuscht: „Die schnelle Leipziger 2:0-Führung hat den Icefighters in die Karten gespielt so dass meine Mannschaft nicht in die Partie fand. Im Laufe der Begegnung wurde es zwar etwas besser, aber dann konnten wir bis auf den Treffer von Danny Albrecht unsere Überzahlmöglichkeiten nicht nutzen.“

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Während beim Anpfiff des Ruhrpott-Derbys Herner EV gegen die Essener Moskitos vor vollem Haus die Sicht am Herner Gysenberg noch einigermaßen akzeptabel war, stellte sich danach leider sehr schnell heraus dass an diesem Abend ein reguläres Spiel nicht möglich sein sollte. Eine auch zur Abendzeit noch hohe Außentemperatur im Zusammenspiel mit einer hohen Luftfeuchtigkeit führte sehr schnell zu dichtem Nebel auf dem Eis. Bereits in den ersten Minuten musste die Partie das erste Mal unterbrochen werden, bei gespielten 5:15 Minuten wurden beide Teams kurzzeitig in die Kabine geschickt. Da beide Mannschaften weiter spielen wollte wagte Hauptschiedsrichterin Nicole Hertrich einen dritten Anlauf. Allerdings vergeblich, bei gespielten 8:30 Uhr wurden beide Mannschaften erneut vom Eis genommen. Im Sinne der Fürsorgepflicht gab es für das Schiedsrichtergespann keine Alternative. Zu groß wäre ohne Sicht die Verletzungsgefahr für die Spieler gewesen. Damit war der Spielabbruch nach der in der Spielordnung vorgesehenen Wartezeit unvermeidbar.

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Das letzte Vorbereitungsspiel konnte der Herner EV am Sonntagabend am Ratinger Sandbach mit 9:4 bei den Ice Aliens für sich entscheiden. In dieser torreichen Begegnung stand die Offensive auf beiden Seiten deutlich im Vordergrund. So konnten sich die Zuschauer über insgesamt 13 Treffer freuen, die beiden Trainer waren von der Defensivarbeit ihrer Teams wahrscheinlich nicht ganz so begeistert. Am treffsichersten bei den Gysenbergern erwies sich Youngster Philipp Kuhnekath, der gleich dreimal traf.

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Im vorletzten Vorbereitungsspiel konnte sich der Herner EV am Freitagabend auf eigenem Eis mit 6:0 gegen die Ratinger Ice Aliens durchsetzen. Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des Oberligisten gegen den Regionalligisten, der dennoch nicht enttäuschte und sich einige gute Möglichkeiten herausspielte. Vier Tore im zweiten Drittel sorgten allerdings in einer insgesamt fairen Partie für klare Verhältnisse.

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