HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Hauptsache gewonnen und wichtige drei Punkte geholt – so lautet das Fazit nach dem 3:2 des Herner EV am Freitagabend zuhause in der Hannibal-Arena gegen die Rostock Piranhas. Es war ein Arbeitssieg um den bis zum Abpfiff gezittert werden musste. Immerhin konnten mit den drei Punkten die Crocodiles Hamburg (der Auswärtsgegner des HEV am Sonntag) in der Tabelle überholt werden. Aber das Team von Danny Albrecht hätte es sich auch leichter machen können um zum ersten Sieg in dieser Saison zu kommen. Bei neun Zwei-Minuten-Strafen gegen Rostock und keine gegen Herne gab es reichlich Überzahlsituationen, zweimal sogar fünf gegen drei, aber die Ausbeute blieb bei einem Powerplay-Treffer gering. Deshalb war der HEV-Coach auch hinterher lediglich mit den drei Punkten zufrieden. Sein Gegenüber aus Rostock blieb der Trainerrunde nach dem Spiel fern, er stand schon im letzten Drittel nur noch regungslos am Rande der Bande.

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Der Herner EV musste am Sonntagabend zum zweiten Mal an diesem Wochenende in die Overtime gehen und wie schon zwei Tage zuvor zuhause gegen die Indians blieb es auch dieses Mal in Duisburg bei den Füchsen bei dem einen Punkt, der schon in der regulären Spielzeit eingefahren war. So stand dann nach Spielende ein 4:3-Sieg für die Heimmannschaft an der Anzeigentafel. Dabei waren die Vorzeichen für mehr Punkte so gut wie schon länger nicht mehr, denn HEV-Coach Danny Albrecht konnte nicht nur wieder Patrick Asselin einsetzen, sondern auch kurzfristig auf den Krefelder DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zurückgreifen. Damit standen vier komplette Sturmreihen zur Verfügung. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, erst im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts haben wir dominiert. Jedes Mal, wenn wir im zweiten Drittel dran waren, haben uns Strafzeiten und damit dann auch zwei Unterzahl-Gegentreffer zurückgeworfen. Im letzten Abschnitt habe ich auf drei Reihen umgestellt um mehr Druck zu erzeugen. In der Overtime mussten wir dann erneut einen unglücklichen Gegentreffer hinnehmen“ meinte Danny Albrecht hinterher.

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Der Herner EV musste sich am Freitagabend starken Hannover Indians in der Overtime mit 2:3 beugen. In einer intensiven und umkämpften Partie bot das Team von Danny Albrecht dem Tabellendritten lange Zeit Paroli, musste dann aber in der 64. Minute, 62 Sekunden vor Ende der Extra-Spielzeit, einen unglücklichen Treffer von Indians Stürmer Branislav Pohanka hinnehmen. Dessen Schuss wurde abgefälscht und trudelte als Bogenlampe hinter dem erneut gut haltenden HEV Keeper Björn Linda ins Gehäuse der Grün-Weiß-Roten. Trotzdem konnte man sich aus Herner Sicht eher über einen Punkt freuen, der mit großem kämpferischen Einsatz gegen vor allem im zweiten Drittel und auch kurz vor Ende der regulären 60 Minuten sowie über weite Strecken der Overtime dominierende Gäste aus Niedersachsen.

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Die letzten fünf Auswärtsspiele des Herner EV in Thüringen waren immer knapp und gingen lediglich mit einem Ein-Tore-Vorsprung zu ende. Das war auch dieses Mal der Fall: Es war knapp und spannend bis zum Schlusspfiff. Viermal lag der Herner EV am späten Sonntagnachmittag in Erfurt bei den TecArt BlackDragons zurück. Viermal gelang dem Team von Danny Albrecht der Ausgleich und konnte in der 59. Minute durch Marcus Marsall mit dem 4:5 die erste Führung schaffen. Danach war noch etwas Arbeit angesagt, bevor der fünfte Sieg in Folge eingefahren werden konnte. HEV-Coach Danny Albrecht war natürlich nach Spielschluss zufrieden mit dem zweiten Sieg des Wochenendes: „Wir haben im ersten Abschnitt nicht hart genug zurück gearbeitet. Danach lief es besser und am Ende hatten wir dann das Scheibenglück, was uns anfangs etwas fehlte. Wir haben gegen einen guten Gegner gewonnen, der zuletzt in Leipzig und bei den Indians gewinnen konnte. Torhüter Michel Weidekamp, der heute Spielpraxis bekam, hat seine Sache gut gemacht.“

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Mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Saale Bulls aus Halle konnte der Herner EV am Freitagabend in der Hannibal-Arena seine aktuelle Siegesserie fortsetzen. Der vierte Sieg in Folge brachte das Team von Danny Albrecht noch näher an die vorderen Tabellenplätze in der Oberliga Nord heran, da von den ersten fünf Plätzen nur der Tabellenführer Tilburg (in der Overtime) gewinnen konnte. Der Gegner aus Sachsen Anhalt steht mit einem Spiel mehr nur noch einen Punkt entfernt zwar weiterhin auf Platz fünf, aber ist nun in Schlagdistanz. Dabei waren die Vorzeichen bei Spielbeginn gar nicht so günstig, denn Stürmer Patrick Asselin musste nach dem Aufwärmen passen. Eine Trainingsverletzung aus der Woche ließ seinen Einsatz nicht zu. Damit war das Konzept des HEV-Trainers geplatzt mit vier Sturmreihen antreten zu können. Aber ein frühes und spätes Tor im ersten Abschnitt, ein Doppelschlag binnen 45 Sekunden im zweiten Drittel und die postwendende Antwort der Grün-Weiß-Roten auf das 4:1 der Saale Bulls mit dem fünften Herner Treffer waren spielentscheidend.

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