HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Der Herner EV musste sich am Freitagabend starken Hannover Indians in der Overtime mit 2:3 beugen. In einer intensiven und umkämpften Partie bot das Team von Danny Albrecht dem Tabellendritten lange Zeit Paroli, musste dann aber in der 64. Minute, 62 Sekunden vor Ende der Extra-Spielzeit, einen unglücklichen Treffer von Indians Stürmer Branislav Pohanka hinnehmen. Dessen Schuss wurde abgefälscht und trudelte als Bogenlampe hinter dem erneut gut haltenden HEV Keeper Björn Linda ins Gehäuse der Grün-Weiß-Roten. Trotzdem konnte man sich aus Herner Sicht eher über einen Punkt freuen, der mit großem kämpferischen Einsatz gegen vor allem im zweiten Drittel und auch kurz vor Ende der regulären 60 Minuten sowie über weite Strecken der Overtime dominierende Gäste aus Niedersachsen.

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Die letzten fünf Auswärtsspiele des Herner EV in Thüringen waren immer knapp und gingen lediglich mit einem Ein-Tore-Vorsprung zu ende. Das war auch dieses Mal der Fall: Es war knapp und spannend bis zum Schlusspfiff. Viermal lag der Herner EV am späten Sonntagnachmittag in Erfurt bei den TecArt BlackDragons zurück. Viermal gelang dem Team von Danny Albrecht der Ausgleich und konnte in der 59. Minute durch Marcus Marsall mit dem 4:5 die erste Führung schaffen. Danach war noch etwas Arbeit angesagt, bevor der fünfte Sieg in Folge eingefahren werden konnte. HEV-Coach Danny Albrecht war natürlich nach Spielschluss zufrieden mit dem zweiten Sieg des Wochenendes: „Wir haben im ersten Abschnitt nicht hart genug zurück gearbeitet. Danach lief es besser und am Ende hatten wir dann das Scheibenglück, was uns anfangs etwas fehlte. Wir haben gegen einen guten Gegner gewonnen, der zuletzt in Leipzig und bei den Indians gewinnen konnte. Torhüter Michel Weidekamp, der heute Spielpraxis bekam, hat seine Sache gut gemacht.“

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Mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Saale Bulls aus Halle konnte der Herner EV am Freitagabend in der Hannibal-Arena seine aktuelle Siegesserie fortsetzen. Der vierte Sieg in Folge brachte das Team von Danny Albrecht noch näher an die vorderen Tabellenplätze in der Oberliga Nord heran, da von den ersten fünf Plätzen nur der Tabellenführer Tilburg (in der Overtime) gewinnen konnte. Der Gegner aus Sachsen Anhalt steht mit einem Spiel mehr nur noch einen Punkt entfernt zwar weiterhin auf Platz fünf, aber ist nun in Schlagdistanz. Dabei waren die Vorzeichen bei Spielbeginn gar nicht so günstig, denn Stürmer Patrick Asselin musste nach dem Aufwärmen passen. Eine Trainingsverletzung aus der Woche ließ seinen Einsatz nicht zu. Damit war das Konzept des HEV-Trainers geplatzt mit vier Sturmreihen antreten zu können. Aber ein frühes und spätes Tor im ersten Abschnitt, ein Doppelschlag binnen 45 Sekunden im zweiten Drittel und die postwendende Antwort der Grün-Weiß-Roten auf das 4:1 der Saale Bulls mit dem fünften Herner Treffer waren spielentscheidend.

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Das Ruhrpott-Derby zwischen Herne und Essen verspricht in der Regel immer viel Spannung und einen intensiven Kampf und so war es auch am Sonntagabend in der Hannibal-Arena. Beide Teams lieferten sich ein tolles Duell, das erst in der Overtime entschieden werden konnte. Das bessere und vielleicht auch glücklichere Ende hatte dabei nach knapp anderthalb Stunden der Herner EV, der in der 63. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 5:4 gegen die Essener Moskitos verbuchen konnte. Zur großen Freude der Mehrheit der 2700 Zuschauer, wobei auch die Gäste vom Westbahnhof so viele Anhänger mitgebracht hatten, dass vor Spielbeginn die Gästetribüne bereits wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Die restlichen Moskitos Fans wurden im seitlichen Sitzplatzbereich untergebracht.

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Der Herner EV konnte am Freitagabend in der Bundeshauptstadt einen klaren 12:1-Auswärtserfolg bei Preussen Berlin einfahren. „Die schnelle 3:0-Führung nach sieben Minuten brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Deshalb bin ich rundum zufrieden. Außerdem konnten einige Spieler wieder mehr Selbstvertrauen für den Torabschluss tanken“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. „Wir werden direkt nach unserer Rückkehr an den Gysenberg am frühen Samstagmorgen aufs Eis gehen und unsere obligatorische Trainingseinheit zwischen den Wochenendspielen vorziehen. Danach kann sich die Mannschaft erholen und Kräfte sammeln für das Derby am Sonntag in der Hannibal-Arena gegen die Moskitos Essen.“ Eine Anreise der besonderen Art nach Berlin hatte übrigens Maik Klingsporn. Der Verteidiger musste am Freitagvormittag noch Arbeiten und wollte mit dem Flieger nachkommen. Bei der ersten Sicherheitskontrolle in Düsseldorf wurde er aber erst einmal festgehalten wegen einer Flasche mit Flüssigkeit für seine Kontaktlinsen. Nach einiger Verzögerung klappte es aber dann im zweiten Anlauf, so dass er mit der nächsten Maschine doch noch rechtzeitig nach Berlin kam.

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