Herner EV

Aus Herne - Für die Region

Der Herner EV musste sich am Sonntagabend bei den Füchsen Duisburg mit 1:5 geschlagen geben und damit bei noch drei ausstehenden Spieltagen der Hauptrunde wieder den Saale Bulls aus Halle (Heimsieg gegen Hamburg) im Kampf um den siebten Tabellenplatz den Vortritt lassen. „Wenn man gewinnen will muss man auch im richtigen Augenblick ins Tor treffen. Das haben wir nicht heute geschafft. Trotzdem hat das Team erneut einen guten Charakter gezeigt und hervorragend gekämpft. Jetzt müssen wir unbedingt die beiden Spiele gegen Preussen Berlin gewinnen“ meinte HEV Interimscoach Elmar Schmitz hinterher.

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Es war das erwartete spannende Duell zweier Teams, die um den noch offenen freien Platz in der Meisterrunde kämpfen. So war die Begegnung des Herner EV am Freitagabend am Gysenberg gegen die Saale Bulls aus Halle auch bis zur Schlussminute hart umkämpft. Dass der HEV dann mit 3:2 das bessere Ende für sich hatte lag zum einen am günstigen Spielverlauf mit drei schnellen Toren jeweils zu Beginn eines Drittels, so dass die Gäste aus Sachsen-Anhalt immer einem Rückstand hinterher laufen mussten. Zum anderen hatte das Team von Interimscoach Elmar Schmitz endlich auch einmal in wichtigen Phasen das Scheibenglück für sich. Das bestätigte auch der HEV Coach hinterher. Damit ist das Rennen um Platz sieben durch diesen enorm wichtigen Sieg wieder offen, denn zumindest nach diesem Spieltag liegen die Gysenberger in der Tabelle nun auf dieser Position, während die Saale Bulls mit einem Punkt dahinter rangieren. Entschieden ist damit aber noch lange nichts. Noch stehen vier Spiele an, so dass das Rennen wohl erst am letzten Spieltag am 28. Dezember 2017 besiegelt sein könnte.

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Der Herner EV musste am späten Sonntagnachmittag bei den TecArt BlackDragons in Erfurt eine 2:3-Auswärtsniederlage hinnehmen. „Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir wollten mehr und es wäre auch mehr möglich gewesen. Wir haben uns zu Beginn etwas schwer getan, kamen dann aber noch im Verlauf des ersten Abschnitts immer besser ins Spiel. Im zweiten Drittel haben wir dann sehr gut gespielt. Die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten und unsere 1:0-Führung war mehr als verdient. Aber statt die weiter auszubauen führte dann ein Fehler in der Defensive 25 Sekunden vor der zweiten Pause zum Ausgleich. Auch in den letzten Abschnitt sind wir gut gestartet um dann doch durch zwei weitere Fehler schnell 1:3 ins Hintertreffen zu geraten. Danach haben wir alles versucht, waren klar überlegen, hatten auch gute Chancen, aber der Anschlusstreffer zum 3:2 kam leider zu spät. Zudem hat Erik Reukauf im Tor der Black Dragons eine überragende Leistung gezeigt“ meinte Matthias Roos vom Krefelder Kooperationspartner, der an der Bande Elmar Schmitz beim HEV vertrat. Der war am Wochenende mit dem DNL-Team des KEV in Landshut und konnte wegen der frühen Anfangszeit (16 Uhr) nicht rechtzeitig in Erfurt sein.

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Mit einer geschlossenen und engagierten Mannschaftsleistung konnte der Herner EV am Freitagabend am heimischen Gysenberg die Harzer Falken verdient mit 5:1 bezwingen. Jeweils zwei schnelle Treffer zu Beginn des ersten und des zweiten Abschnitts legten den Grundstock zum Sieg bei der Premiere von Interimstrainer Elmar Schmitz, der sich insgesamt nach der kurzen Eingewöhnungszeit sehr zufrieden zeigte. Lediglich im Überzahlspiel sah er hinterher noch sehr viel Verbesserungspotential. In der Tat hätte der HEV gerade im Powerplay schon früher alles klar machen können. Das taten die Gysenberger dann aber in der Schlussphase und hielten damit das Rennen um die begehrten Playoff-Plätze offen. Mit den Essener Moskitos konnten sie an diesem Abend sogar punktemäßig gleichziehen.

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Der Herner EV konnte am Sonntagabend sein Heimspiel gegen den EHC Timmendorfer Strand auch in der Höhe verdient mit 11:1 gewinnen. Bereits nach knapp 10 Minuten deutete sich an dass es eine klare Angelegenheit werden könnte, denn da führten die Gysenberger bereits mit 3:0. Der Tabellenletzte von der Ostsee spielte zwar, wie bereits beim klaren HEV Auswärtssieg in Timmendorf, im Angriff durchaus gefällig mit, war aber in der Defensive sehr anfällig. So konnte der HEV auf Torejagd gehen und am Ende mit dem 6-Punkte-Wochenende zufrieden sein. Zwar stehen die Grün-Weiß-Roten immer noch auf Platz acht der Oberliga Nord Tabelle, aber der Abstand zu Essen als Siebter konnte auf einen Punkt verkürzt werden und auch Halle als Sechster ist nur noch einen weiteren Punkt entfernt. Damit versprechen die verbleibenden sieben Spieltage der Hauptrunde noch viel Spannung, vor allem im Kampf um die begehrten ersten sieben Ränge.

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