HERNE MINERS

Die Kumpel vom Gysenberg

Wichtiger HEV-Auswärtssieg an der Ostsee!

Der Herner Eissportverein hat das Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas mit 5:2 (2:0/1:2/2:0) für sich entschieden und dabei Wiedergutmachung für die 1:6-Heimpleite gegen Hamburg betrieben. Am Freitag geht es für den Tabellensechsten zuhause gegen Erfurt weiter.

Den Miners stand an der Ostsee der gleiche Kader zur Verfügung, der sich am Freitagabend in der Hannibal-Arena den Crocodiles Hamburg geschlagen geben musste. Im ersten Abschnitt lieferte Herne, wie auch am Freitag, eine konzentrierte Leistung ab. Braylon Shmyr vollendete einen Alleingang zum 0:1, Nils Liesegang legte mit einem platzierten Schuss in Überzahl den zweiten Herner Treffer nach. Im Tor erwies sich Finn Becker erneut als sicherer Rückhalt.

Im zweiten Abschnitt saßen die Gysenberger dann zu häufig auf der Strafbank, auch wenn mindestens zwei Strafzeiten mindestens diskutabel waren. Die erste Überzahlsituation nutzte Rostock, durch Topscorer Keegan Dansereau, zum Anschlusstreffer, beim zweiten Überzahlspiel fälschte Mark Ledlin einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Finn Becker ab. Die zwei weiteren Unterzahlspiele überstand der HEV dann schadlos und konnte elf Sekunden vor Drittelende den wichtigen Treffer zum 2:3 erzielen. Leon Köhler verwertete eine Liesegang-Vorlage gekonnt ins lange Eck.

Im letzten Drittel zeigten die Miners dann wieder eine konzentrierte Defensiv-Arbeit und fuhren immer wieder gefährliche Konter. Einen davon nutzte Leon Köhler zum 2:4. Der Stürmer zog mit einer guten Bewegung vor das Tor, sein Schuss wurde noch ganz leicht abgefälscht und schlug unhaltbar hinter Lucas Di Berado zum vierten Herner Tor ein. In der Folge rettete Robert Peleikis noch einmal auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Goalie und als Nils Liesegang knapp anderthalb Minuten vor dem Ende, mit einem Empty-Net-Goal, das fünfte Tor nachlegte, war die Partie spätestens entschieden.

„Wir haben uns im ersten Drittel an den Gameplan gehalten und die neutrale Zone gut dicht gemacht. Durch die Strafen haben wir dann den Faden verloren und auch nicht mehr ganz so gut verteidigt. Im letzten Drittel haben wir Rostock dann nicht mehr viele Chancen gegeben“, so das Fazit von HEV-Coach Tobias Stolikowski.

Unter der Woche findet für seine Mannschaft keine Partie statt, am kommenden Wochenende geht es am Freitagabend zuhause gegen die TecArt Black Dragons Erfurt weiter. Bully in der Hannibal-Arena ist dann um 20 Uhr. Tickets für das Spiel gibt es hier. Am Sonntag fährt der HEV zum absoluten Ligaprimus Hannover Scorpions. In Mellendorf geht es dann um 19 Uhr los.

Tore:
0:1 04:49 Shmyr (Seto)
0:2 12:07 Liesegang (Hüfner/Seto) - PP1
1:2 21:59 Dansereau (Hahn/Barry) - PP1
2:2 25:38 Ledlin (Henderson/Barry) - PP1
2:3 39:49 Köhler (Liesegang/Ackers)
2:4 52:03 Köhler (Liesegang/Ackers)
2:5 58:37 Liesegang (Becker) - ENG

Strafen: 4-8
Zuschauer: 778

Die Zusammenfassung der Partie

Die Trainerstimmen nach dem Spiel

ROS HEV 2