Herner EV

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Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10 : 1 (4:0,2:1,4:0)

hev timmendorf2 4Der Herner EV konnte am Freitagabend am Gysenberg auch sein neuntes Spiel in der Quali-Runde gewinnen und das gleich mit 10:1 gegen den EHC Timmendorfer Strand. Es war auch in der der Höhe ein verdienter Erfolg des Teams von Uli Egen gegen einen Gegner, der nur im zweiten Abschnitt das Ergebnis erträglicher gestalten konnte. So nebenbei konnte nun auch rechnerisch die Playoff-Teilnahme gesichert werden. Das stand nicht nur für die HEV Fans faktisch schon vorher fest und so konnte dann auch schon während der Partie stolz verkündet werden dass der HEV Fanexpress zum ersten Playoff-Spiel am 9. März 2018 um einen weiteren Waggon verlängert wird.

Der Herner EV brauchte nur eine kurze Anlaufzeit um klar zu machen wer der Herr am Berg ist. Gut vorbereitet von Brad Snetsinger eröffnete Lois Spitzner in der 8. Minute mit dem 1:0 den Torreigen und als drei Minuten später Brad Snetsinger mit einem Unterzahl-Break knapp scheiterte, da zog Thomas Richter Sekunden später von der blauen Linie ab und erhöhte auf 2:0. Die nächsten beiden Treffer fielen kurz vor der ersten Pause in der 19. Minute. Zuerst schloss Marcus Marsall eine gute Überzahlkombination mit dem dritten Tor ab, nur 42. Sekunden später war es erneut Lois Spitzner, der zum Pausenstand von 4:0 einlochte.

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Mit dem zweiten Drittel war HEV Coach Uli Egen hinterher nicht so ganz zufrieden, es ging ‚nur‘ mit 2:1 an die Gysenberger. Den Ehrentreffer der Timmendorfer erzielte Lukas Gärtner in der 30. Minute in doppelter Überzahl. Dann waren aber wieder die Herner an der Reihe. Ein Schlagschuss von Michel Ackers ging in der 33. Minute vom Innenpfosten zum 5:1 ins Tor der Gäste und dann gab es die nächste tolle Kombination mit dem Treffer von Marcus Marsall zum 6:1. Beide Tore fielen erneut in Überzahl.

Im Schlussabschnitt gaben die Gysenberger dann noch einmal Vollgas. Aaron McLeod traf in der 42. Minute nur den Pfosten, aber im Nachschuss war dann Lois Spitzner mit seinem dritten Treffer zum 7:1 zur Stelle. Auch Marcus Marsall war ein drittes Mal erfolgreich und zwar in der in der 48. Minute zum 9:1. Zwei Minuten zuvor war der Top-Vorlagengeber der Liga, Brad Snetsinger, mit dem achten Herner Treffer zur Stelle. Dieses Mal legte er nicht für Aaron McLeod auf sondern verwandelte dessen Zuspiel. Den Timmendorfern schwanden mittlerweile nicht nur die Kräfte sondern auch die Motivation. Einmal mussten sie aber noch ‚leiden‘ und zwar in der 55. Minute, als Michel Ackers mit dem 10:1 erneut von der blauen Linie traf. Zuvor hatte der HEV eine vierminütige Unterzahl schadlos überstanden.

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Am Sonntag geht es am frühen Morgen nach Rostock, der erste Puck wird dort an der Schillingallee um 19 Uhr eingeworfen. Die Piranhas unterlagen am Freitagabend in Berlin bei den Preussen mit 3:4.

Torfolge:
07:37 1:0 Spitzner (Snetsinger, Kreuzmann)
10:54 2:0 Richter (McLeod) -1
18:04 3:0 Marsall (Albrecht, Luft) +1
18:46 4:0 Spitzner (Snetsinger, McLeod)
29:54 4:1 Gärtner (Lupzig, Montminy) +2
32:46 5:1 Ackers (Albrecht, Luft) +1
39:30 6:1 Marsall (Ackers, Albrecht) +1
41:56 7:1 Spitzner (McLeod,Snetsinger)
45:32 8:1 Snetsinger (McLeod, Spitzner)
47:46 9:1 Marsall (Albrecht, Ackers) +1
54:04 10:1 Ackers (Albrecht, Luft) +1

Strafminuten: HEV 14 - TIM 14

Zuschauer: 728 zahlende

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