Herner EV

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Herner EV – Crocodiles Hamburg 6 : 4 (1:1,5:1,0:2)

hev chh1 3Die Siegesserie des Herner EV hält weiter an, am Dienstagabend konnte auch das achte Spiel in der Quali-Runde gewonnen werden. Mit 6:4 wurden die Crocodiles Hamburg bezwungen in einer Partie mit durchaus wechselhaftem Spielverlauf. Die Gäste aus dem Norden gingen früh mit 1:0 in Führung, dann drehte der HEV den Spieß um und lag nach 37 Minuten klar mit 6:1 in Führung. Am Ende konnten die Crocodiles Ergebniskorrektur betreiben und auf 6:4 verkürzen. Am verdienten Sieg der Gysenberger gab es aber nichts zu rütteln.

Bereits nach zwei Minuten gingen die Hamburger durch Christos Stambolidis mit 1:0 in Führung und der HEV brauchte seine Zeit um in die Partie zu kommen. Immer wieder kamen die Crocodiles mit schnellen und direkten Angriffen vor das von Michel Weidekamp gehütete Tor. Erst mit dem Ausgleich durch Aaron McLeod in der 13. Spielminute in Überzahl lief es dann unter den Augen des Herner Oberbürgermeisters Dr. Frank Dudda besser und zielstrebiger.

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Viel besser war dann der Auftakt des zweiten Abschnitts, zumindest aus Sicht des HEV. Ganze 92 Sekunden brauchte das Team von Uli Egen um aus dem 1:1-Pausenstand durch Treffer von Marcus Marsall und Aaron McLeod (2) eine 4:1-Führung zu machen. Daraufhin nahm Hamburgs Coach Herbert Hohenberger eine frühe Auszeit um wieder Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Allerdings verhinderte dies auch nicht, dass Thomas Richter mit einem fulminanten Schuss von der blauen Linie in der 26. Minute und Marcus Marsall elf Minuten später die Führung sogar auf 6:1 ausbauen konnten. Erst danach kamen die Crocodiles, die trotz eines kleinen Kaders nicht aufsteckten, in der 39. Minute mit ihrem ersten Überzahlspiel durch Andre Gerarzt zum 6:2.

Zwar blieb der HEV auch im letzten Drittel weiter am Drücker und holte sich gute Möglichkeiten heraus, aber der krönende Abschluss fehlte. Das machten die Hamburger besser. Erneut Andre Gerarzt und wieder in Überzahl konnte in der 44. Minute auf 6:3 verkürzen und als der wieder genesene Brad McGowan in der 56. Minute sogar das 6:4 markierte, da deutete sich für die Schlussphase noch einmal Spannung an. Die hatte sich aber spätestens gut zwei Minuten vor Spielende mit einer Hamburger Strafzeit erledigt, so dass der HEV den nächsten Sieg verbuchen konnte.

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Am kommenden Wochenende empfängt der Herner EV am Freitagabend den EHC Timmendorfer Strand ab 20 Uhr am Gysenberg. Mit einem Sieg könnten die Grün-Weiß-Roten auch rechnerisch den Platz eins in der Quali-Runde und damit Platz acht im Oberliga Nord Ranking klar machen. Am Sonntag geht früh am Morgen die weite Reise nach Rostock zu den Piranhas. Dort beginnt die Partie dann um 19 Uhr.

Torfolge:
02:00 0:1 Stambolidis (Bruns, Bär)
12:22 1:1 McLeod (Snetsinger, Spitzner) +1
20:16 2:1 Marsall (Kuhnekath, Kreuzmann)
21:01 3:1 McLeod (Snetsinger, Eickmann)
21:48 4:1 McLeod (Snetsinger, Richter)
25:10 5:1 Richter (McLeod, Snetsinger)
36:28 6:1 Marsall (Kuhnekath, Albrecht)
38:11 6:2 Gerarzt (McGowan, Di Berardo) +1
43:36 6:3 Gerarzt (Mitchell, Israel) +1
55:18 6:4 McGowan (Gerarzt, Israel)

Strafminuten: HEV 10 + je 10 Kreuzmann, Nieberle - CHH 10

Zuschauer: 790

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HEV Coach Uli Egen und der Herner OB Dr. Frank Dudda nach der Partie.