HERNER EV

Seit 1970 - Aus Herne - Für die Region

Der Herner EV konnte sich am Sonntagabend in der heimischen Hannibal-Arena in einer kämpferisch geprägten Partie mit 6:5 gegen die Füchse aus Duisburg durchsetzen und damit wichtige drei Punkte aufs Konto buchen. Dabei hatte das Team von Danny Albrecht einen mehr als unglücklichen Start. Bereits nach gut vier Minuten lag man schon 0:2 hinten und nach gut 10 Minuten stand ein 1:3 auf der Anzeigentafel. Schlechter hätte es nicht beginnen können. Aber das Team der Grün-Weiß-Roten bewies große Moral und mannschaftliche Geschlossenheit, ließ sich auch durch einen 3:4-Zwischenstand zur zweiten Drittelpause nicht beirren und konnte in der 47. Minute überhaupt zum ersten Mal in Führung gehen. Dass die Begegnung bis zum Ende spannend blieb lag an den Gästen von der Wedau, die nach Meinung ihres Trainers Reemt Pyka das beste Auswärtsspiel der Saison zeigten und am ehemaligen HEV Stürmer Sam Verelst, der an alter Wirkungsstätte dreimal traf. Am Ende konnte der HEV den Sieg bejubeln und mit den Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten, den wichtigen Sieg feiern.

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Bis 58 Sekunden vor Spielende konnte der Herner EV am Freitagabend in Hannover bei den Indians darauf hoffen, nicht mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen. Aber dann erzielten die Gastgeber den 2:1-Siegtreffer in einer bis zum Ende spannenden Partie. Bitter, denn gerade in der Schlussphase war der HEV noch einmal am Drücker und hatte gute Chancen. Die Grün-Weiß-Roten hielten lange Zeit am Pferdeturm gut mit, lediglich im mittleren Abschnitt hatten die Indians mehr Spielanteile. Torhüter Björn Linda zeigte erneut eine starke Leistung, konnte aber die beiden Treffer, die durch schnelle Breaks erzielt wurden, nicht verhindern.

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Wenn man das Spiel des Herner EV am Sonntagabend in der Hannibal-Arena positiv betrachtet, dann hat sich das Team von Danny Albrecht dreimal nach einem Rückstand zurückgekämpft, den 4:4-Ausgleich erst 71 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielt und in der Overtime den Zusatzpunkt gegen die Berliner Preussen geholt. Kritisch betrachtet schaffte es eine weiterhin verunsicherte und nervös agierende HEV-Mannschaft aber nicht, die Begegnung mit spielerischen Mitteln zu dominieren. Sie konnte sich sogar bei ihrem neuen Torhüter Björn Linda bedanken, der sie in einigen Situationen mit tollen Paraden überhaupt im Spiel gehalten hat. So wurde die Partie im Laufe der 60 Minuten auf Herner Seite immer hektischer gegen ein Berliner Team, das beherzt kämpfte und viele Akzente nach Vorne setzte. Preussen Trainer Uli Egen haderte dann auch ein wenig mit dem Zustandekommen des Ausgleichs kurz vor Ende der sechzig Minuten, denn er sah den vierten HEV-Treffer eher als ein Eigentor seines Teams.

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Der Herner EV musste am Freitagabend in Essen bei den Moskitos eine 1:6-Niederlage hinnehmen. Zwei Drittel lang war die Partie insgesamt gesehen eher ausgeglichen, was auch das Torschussverhältnis von 24:24 belegt. Im Schlussabschnitt machte sich aber der enorme Kräfteverschleiß bedingt durch den Ausfall von gleich fünf Spielern vor allem in der Defensive bemerkbar. Neuzugang Björn Linda hatte einen guten Einstand im Tor des HEV und zeigte einige gute Paraden, in den letzten zwanzig Minuten verhinderte er noch Schlimmeres.

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Der Herner EV konnte am Sonntagabend die Black Dragons aus Erfurt mit 6:1 besiegen und damit die Negativserie von drei Spielen in Folge beenden. Damit konnte Platz vier in der engen Tabelle verteidigt werden. Ein Sonderlob geht an die beiden Krefelder Förderlizenzspieler Darren Mieszkowski und Edwin Schitz, die am Morgen vorzeitig mit dem Zug von Dresden, wo der KEV seine Wochenendspiele in der DNL bestreiten musste, zurückkehrten um dem HEV zu helfen. Denn neben den bereits verletzten Patrick Asselin, Vojtech Suchomer und Tom Schmitz fehlte bei den Grün-Weiß-Roten gegen Erfurt nun auch Maik Klingsporn, der sich am Freitag in Halle verletzte. Beide Youngster wurden jeweils mit einem Torerfolg gegen die Black Dragons belohnt. Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Brad Snetsinger. Nicht nur dass er in den ersten 40 Minuten als Verteidiger spielte und diese ungewohnte Rolle mit seinem großen Spielverständnis hervorragend meisterte, er war auch an fünf der sechs Herner Treffer beteiligt. Nils Liesegang wurde in den letzten 20 Minuten nicht mehr eingesetzt. Eine Vorsichtsmaßnahme, wie Trainer Danny Albrecht hinterher betonte, schließlich steht am kommenden Freitag das Derby in Essen auf dem Programm. Denis Fominych verletzte sich kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, eine genauere Diagnose ist allerdings noch nicht möglich.

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