HERNER EV

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HEV - Indians: Dreimal ist Herner Recht!

Es geht los! Der Herner EV startet am Freitagabend in die Playoffs der Eishockey-Oberliga. Zu Gast am Gysenberg sind die Hannover Indians (20 Uhr). Spiel zwei steigt am Sonntag in Hannover (17 Uhr), ein mögliches Spiel drei würde am kommenden Dienstag wieder in Herne (20 Uhr) stattfinden.

In den Jahren 2009 und 2017 standen sich beide Teams bereits in den Oberliga-Playoffs gegenüber. Beide Male setzten sich die Indians durch. 2009 waren für Herne Nils Liesegang und Patrick Asselin bereits dabei, aus dem 2017ner-Kader ist nur noch Michel Ackers übrig. 2021 soll es nun anders werden, denn Dreimal ist Herner Recht!

Die Lage beim Herner Eissportverein

Der erste Gegner ist geschlagen! Die PCR-Testung aller Spieler, Trainer und Betreuer verlief ohne Auffälligkeiten. „Unser ausgearbeitetes Hygienekonzept hat gegriffen. Und zwar die ganze Saison über. Wir werden unsere Maßnahmen aber weiterhin genauso strikt umsetzen und werden sicher nicht nachlässig“, sagt Danny Albrecht. „Ich muss meinem Team und unserem Umfeld da aber ein Riesenkompliment machen“, fügt der HEV-Coach an.

Im ersten Heimspiel am Freitag steht Colton Kehler nicht im Kader. Der Stürmer hat sich leider einen Kreuzbandriss zugezogen, so dass für ihn die Saison bereits beendet ist. Nils Elten ist in Iserlohn, kann aber jederzeit für den HEV auf das Eis gehen.

Der Gegner aus Hannover

Die Indians hatten in den vergangenen Wochen stark mit Verletzungen zu kämpfen und werden das spielfreie Oster-Wochenende gerne zur Regeneration genutzt haben. In der Hauptrunde war Stürmer Brett Bulmer die beste Offensivkraft der Hannoveraner und schloss die Saison mit 76 Punkten, als zweitbester Scorer der Liga, ab. „Hannover ist eine Wundertüte. Wir haben uns sowohl auf eine defensivere Spielweise, die sie auf Grund des kleinen Kaders in den letzten Wochen ausübten, vorbereitet, aber auch die offensive Art zu agieren, ist für uns sicher nicht neu“, sagt Danny Albrecht vor der mit Spannung erwarteten Serie.  

Der Modus

Während es in den letzten Jahren bereits ab dem Viertelfinale eine Verzahnung mit den Teams aus der Oberliga Süd gab, spielen beide Ligen bis zum Finale in ihrer eigenen Runde. Einzig das Finale der beiden Meister wird zwischen Nord und Süd ausgetragen. Alle Playoff-Runden im Norden sind im Modus „Best of Three“ angesetzt, so dass zwei Erfolge zum Weiterkommen ausreichen. Das große Oberliga-Finale gegen den Süd-Meister findet im „Best of Five“-Modus statt.

Nord-Viertelfinale: 09.04., 11.04., evtl. 13.04.

Nord-Halbfinale: 16.04., 18.04., evtl. 20.04.

Nord-Finale: 23.04., 25.04., evtl. 27.04.

Oberliga-Finale: 30.04., 02.05., 05.05., evtl. 07.05., evtl. 09.05.

Ein Blick in den Süden

Während die Playoffs in der Oberliga Nord erst an diesem Wochenende beginnen, ist der Süden schon weiter. Die Eisbären Regensburg stehen bereits im Süd-Finale und treffen dort auf die Selber Wölfe oder die Starbulls Rosenheim. Regensburg setzte sich im Halbfinale mit 3:0-Siegen gegen Höchstadt durch, in der Serie zwischen Selb und Rosenheim steht es 2:1 für die Wölfe, die am Freitag in Rosenheim den ersten Matchball haben. In der Oberliga Süd laufen die Serien alle im Modus „Best of Five“.

Die Übertragung

Alle Playoff-Partien der deutschen Eishockey-Oberliga werden auf SpradeTV übertragen. Die Übertragung des ersten HEV-Heimspiels gibt es hier. Die Übertragung aus Hannover am Sonntag gibt es hier.

Playoff Viertelfinale