HERNER EV

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HEV auf Punktejagd gegen Raubfische und Reptilien!

Wenn der Herner EV am Freitagabend ab 20 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena die Rostock Piranhas empfängt, dann trifft das Team von Danny Albrecht nicht unbedingt auf einen „Lieblingsgegner“. Zwar fällt die Gesamtbilanz der letzten 12 Jahre mit 11 Siegen aus 20 Spielen positiv aus für die Grün-Weiß-Roten, aber in dieser Saison gab es bisher in drei Aufeinandertreffen für den HEV nichts zu holen. 6:7 - 2:5 - 2:3 lautet die Niederlagenserie und die gilt es am Freitagabend unbedingt zu beenden. Zum einen müssen die Gysenberger unbedingt gewinnen um weiterhin Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten, zum anderen müssen die Piranhas auf Distanz gehalten werden. Denn mit sechs Punkten Rückstand liegt das Team von der Ostsee auf Platz neun durchaus noch in Schlagdistanz. Dass die Aufgabe für den HEV nicht leicht sein wird, die Piranhas um Tomas Kurka, Michal Bezouska und Gregory Classen sowie dem Dauerbrenner Andrey Teljukin (42 Jahre) zu bezwingen, haben die letzten drei Kräftemessen gezeigt. Auf der anderen Seite sollte das auch die richtige Motivation sein endlich einen Sieg einzufahren. Mit der entsprechenden Unterstützung der HEV-Fans sollte es möglich sein, den Rostockern ihr erklärtes Motto „Gerne gegen Herne“ zu verderben.

Der Auswärtsgegner am Sonntag (16 Uhr – Eisland Farmsen), die Crocodiles Hamburg, hatten zuletzt eine schwierige Zeit zu bewältigen. Dank der zahlreichen und finanziellen externen Unterstützung kann der Spielbetrieb wohl bis zum Saisonende aufrechterhalten werden. Ungeachtet der finanziellen Turbolenzen, die durch eine großartige Sammelaktion aufgefangen werden konnten, war das Team von Jacek Plachta zuletzt sportlich sehr erfolgreich. Sechs der letzten acht Spiele konnten gewonnen werden, vor allem der 5:2-Auswärtssieg in Tilburg ließ mehr als aufhorchen. Allerding gab es mittlerweile auch situationsbedingt einige Abgänge bei den Hamburgern. Aaron Reinig, Moritz Israel und nun auch Brad McGowan haben sich anderen Teams angeschlossen, Tobias Bruns zog sich in Tilburg eine schwere Verletzung zu und kann ebenso nicht eingesetzt werden wie der dauerverletzte Christoph Schubert. Ein Grund, das dezimierte Team nun aber zu unterschätzen, besteht allerdings nicht. Denn durch die entstandene Situation ist das Team näher zusammengerückt. Der HEV wird also auch nur mit maximalem Teamgeist und großer Kampfbereitschaft zum Erfolg kommen können. Das Ziel lohnt sich aber, denn die Crocodiles stehen aktuell mit zwei Punkten mehr in der Tabelle einen Platz vor dem Herner EV.

HEV Coach Danny Albrecht konnte auch in dieser Woche mit großem Kader trainieren. Den Auftakt machte am Montag ein Teambuilding im höchsten Windkanal Europas. Das Indoor Skydiving Center in Bottrop bot den Spielern bei Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h die Möglichkeit, dem „Traum des Fliegens“ nun etwas näher gekommen zu sein. Diese „Höhenflüge“ sollen nun auf dem Eis weitergeführt werden. Förderlizenzspieler Mike Schmitz wird wohl am Wochenende bei den Krefelder Pinguinen zum Einsatz kommen. Dafür wird der Bad Nauheimer Förderlizenzspieler Nicolas Geitner im HEV-Trikot spielen. Auch Philipp Kuhnekath wird weiterhin für die Grün-Weiß-Roten auflaufen. Damit sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wochenende günstig.

HEV Weekend18