HERNER EV

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Indianer und Füchse in Sicht

Am morgigen Freitag, den 19. Oktober 2018, kommen die Hannover Indians an den Herner Gysenberg (20.00 Uhr). Die Verantwortlichen des Herner EV erwarten einen unbequemen Gegner, der mit voller Einsatzbereitschaft und hoher Motivation zu Werke gehen wird. Die Hannover Indians stehen momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Team um den kanadischen Headcoach, Len Soccio, sammelte in den bisherigen 9 Partien insgesamt 19 Punkte. Der Herner EV rangiert mit 18 Punkten, bei ebenfalls neun absolvierten Spielen, auf dem dritten Tabellenplatz. Mit einem Sieg könnte der Herner EV nicht nur an den Hannover Indians vorbeiziehen, sondern auch den Abstand auf den derzeitigen Spitzenreiter, den Tilburg Trappers, bis auf einen Zähler verkürzen.

Das Team aus der niedersächsischen Landeshauptstadt verfügt über große Qualität im Kader. Besondere Wertschätzung genießen der junge deutsche Stürmer Thore Weyrauch, der erfahrene Thomas Ziolkowski oder der Routinier Robert Peleikis. Um hier nur einige zu nennen. Der Kanadier Brent Norris und der Kapitän Branislav Pohanka sind bis dato die torgefährlichsten Spieler der Hannoveraner. Sie kommen beide jeweils auf sieben erzielte Tore. Die Indians unterlagen im letzten Spiel bei den Moskitos Essen ohne ihren torgefährlichen Kapitän, Pohanka, knapp mit 6:5 nach Verlängerung. Bis sieben Sekunden vor Beendigung der regulären Spielzeit führten die Indians allerdings noch mit einem Tor Differenz. Besonders hervorzuheben ist, dass sie zuvor dreimal einen Rückstand egalisieren konnten. Somit ist der Herner EV vor einem Gegner gewarnt, der die Partie zu keiner Sekunde aufgeben wird.

Der Herner EV konnte hingegen sein letztes Spiel in der Oberliga Nord am vergangenen Sonntag bei den TecArt BlackDragons in Erfurt mit 2:3 für sich entscheiden. Dieser Sieg sollte die zuvor geschehene Niederlage am heimischen Gysenberg gegen die Saale Bulls Halle schnell vergessen machen und Selbstvertrauen für das morgige Duell in der Hannibal-Arena bescheren. Allerdings wird Danny Albrecht erneut auf den Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath verzichten müssen, der abermals bei den Krefelder Pinguinen in der DEL zum Einsatz kommen wird.

Am kommenden Sonntag, den 21. Oktober 2018, gastiert der Herner EV bei den Füchsen aus Duisburg. Das Team von der Wedau steht aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Drei Siege nach regulärer Spielzeit und ein Sieg in der Overtime, stehen insgesamt vier Niederlagen gegenüber. Besonders zu betonen ist, dass die Duisburger, die Hannover Indians mit 5:3 schlagen konnten. Das Team um Kapitän Michel Ackers ist somit vor einem weiteren Team gewarnt, dass immer in der Lage sein wird, enge Spiele für sich entscheiden zu können. Erstes Bully in Duisburg ist um 18.30 Uhr.